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Gitterbetten

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Babybetten: Was Sie beim Kauf beachten sollten

Inhaltsverzeichnis

Mit knapp 20 Stunden pro Tag verbringen Neugeboren oft den größten Teil ihrer Zeit schlafend. So verarbeiten sie die wundersamen Eindrücke der neuen Lebenswelt. Schon vor der Geburt machen sich viele Eltern Gedanken darüber, wie sie vor allem nachts die optimale Schlafumgebung für ihren Nachwuchs gestalten, denn ein geruhsamer Schlaf ist wichtig für das Wachstum und die gesunde Entwicklung.

Natürlich muss das Babybettchen dementsprechend so komfortabel wie möglich sein, gleichzeitig aber auch den allerhöchsten Sicherheitsanforderungen Genüge leisten. Doch was gilt es zu beachten beim Kauf eines geeigneten Babybettes? Welche Sicherheitskriterien müssen erfüllt sein? Welche praktischen Merkmale sind für die passende Auswahl des Bettes für Ihren Schatz ausschlaggebend? Wie schaffen Sie es, ein vielseitiges Modell zu finden, das auch mit dem Älterwerden Ihres Kindes Ihren Anforderungen gerecht wird? Wir versuchen, in diesem Ratgeber für Sie die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Um eine Kaufentscheidung zu treffen, können Ihnen diese Fragen im Vorfeld weiterhelfen:

  • Ab und bis zu welchem Alter wollen Sie das Babybett für Ihr Kind nutzen?
  • Wie wichtig ist es Ihnen, dass Sie das Babybettchen bei Bedarf unkompliziert vom Schlafzimmer in das Wohnzimmer oder das Kinderzimmer verschieben können?
  • Wollen Sie vielleicht ein Beistellbett, das Sie nahe bei Ihrem Bett anbringen können?
  • Wollen Sie ein Babybett, das später zu einem Juniorbett umgebaut werden kann?

1. Welche Varianten von Babybetten stehen zur Auswahl?

Das klassische Gitterbett

Grundsätzlich bestehen Babybetten, oder das klassische Gitterbett, aus folgenden Bestandteilen:

  • Ein Gitter oder ein Rahmen, um Ihr Kind zu beschützen. Ein Gitter hat den Vorteil, dass die Luftzirkulation gewährleistet ist.
  • Das Bettgestell (optional mit Rollen) sorgt für die Stabilität.
  • Eine komfortable Matratze ist selten inbegriffen und muss daher oft separat gekauft werden.
  • Die Matratze wird auf den Lattenrost aufgelegt. Dieser ist in der Regel höhenverstellbar.
  • Babybett komplett: Hier sind meist bereits eine Matratze, ein Bezug, oft auch ein Nestchen oder ein Himmel dabei.

Maße des Babybetts

Die üblichen Maße für Babybetten sind 70 cm x 140 cm oder 60 cm x 120 cm (beide für Kinder bis zu circa 5 Jahren empfohlen). Für welche Größe Sie sich entscheiden, hängt zum einen davon ab, wie groß Ihr Kind ist, zum anderen davon, wie viel Platz Sie zu Hause haben.

Ein umbaubares Babybett

Beliebt sind Babybettchen, die mit der Zeit flexibel an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst werden können. Sogenannte Umbaubetten lassen sich vom Babybett ab einem gewissen Alter zum Juniorbett umgestalten, indem das Gitter herausgenommen oder zu einer Wand umfunktioniert wird. Das bietet den Vorteil, dass Sie nicht so rasch wieder ein neues Bett kaufen müssen. Außerdem hat sich Ihr Kind bereits an das Bett gewöhnt und fühlt sich bis zum Schulalter in seinem kleinen Kuschelreich gut aufgehoben.

Beistellbetten

Beistellbetten – oder Anstellbetten, manchmal auch Anstellbettchen – lassen sich mit Rollen ganz nah an Ihr Bett schieben. Die Liegefläche umfasst in der Regel circa 40 cm x 80 cm beziehungsweise 40 cm x 90 cm. Mit sicheren Gurtsystemen wird das Beistellbett mit dem Erwachsenenbett verbunden. Der Vorteil von Beistellbetten ist, dass Ihr Kind auch in der Nacht ganz nahe bei Ihnen ist, aber einen separaten und geschützten Liegebereich hat.

2. Welche Materialien gibt es bei Babybetten?

Auch bei Beistellbetten dürfen Gitterstäbe oder andere Schutzvorrichtungen nicht fehlen. Beistellbetten lassen sich oftmals auch flexibel als Stubenwagen nutzen. Häufig sind die Beistellbetten in Richtung des Elternbettes geöffnet. Beistellbetten sind für gewöhnlich nur bis zum Alter von circa 6 Monaten zu empfehlen. Danach wird die Liegefläche oft zu klein.

Stubenwagen und Babywiegen

Auch Stubenwagen und Babywiegen sind nur bis zum Alter von circa 6 Monaten zu empfehlen. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Nutzung: Ein Stubenwagen verfügt über Rollen, sodass Ihr Baby darin von Raum zu Raum gefahren werden kann. Die Wiege hingegen dient in erster Linie dazu, Ihr Kind sanft in den Schlaf zu schaukeln. Eine dritte Möglichkeit sind Wiegen mit Rollen – sie bieten beide Vorteile: das beruhigende Schaukeln als Einschlafhilfe wie auch die Option, das Bettchen herumzufahren.

Babybetten gibt es sowohl aus Vollholz, aus Holzimitat oder mit Spanplatten. Bei einem Babybett aus Massivholz wird darauf geachtet, dass das Holz aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft kommt. Ob Sie Buche, Kiefer oder eine andere Holzart wünschen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Massives Vollholz ist gegenüber Holzimitaten teurer, aber auch langlebiger, robuster und nachhaltiger.

3. Welche Aspekte entscheiden über die Sicherheit des Babybettes?

Damit Sie und Ihr Kind beruhigt schlafen können, ist in erster Linie die Sicherheit des Babybettes von höchster Relevanz. Sichere Babybetten erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

Abstand der Gitterstäbe mindestens 45 mm und maximal 65 mm

Die Gitterstäbe müssen einen festgelegten Abstand haben, der nicht über- oder unterschritten werden darf. Ganz exakt bedeutet das: Der Abstand zweier Gitterstäbe muss mindestens 45 mm betragen und darf einen Abstand von 65 mm nicht überschreiten.

Abstände Fußboden – Bettboden – Bettoberkante

Auch zwischen Boden und Gestell muss ein geregelter Abstand eingehalten werden, der nicht größer als 25 mm sein darf. Für das Verhältnis vom Bettboden zur Bettoberkannte empfiehlt es sich, folgende Maße einzuhalten: Wenn der Bettboden in seiner höchsten Stellung ist, muss der Abstand von diesem zur Bettoberkante mindestens 30 cm betragen. Bei größeren Kindern und der niedrigsten Stellstufe des Bettbodens sollte der Abstand zur Oberkante hingegen mindestens 60 cm betragen.

Dieser Wert wird auch die Kletterhöhe genannt, da er sicherstellt, dass Ihr Kind beim Klettern im Bett sicher und geborgen ist. Dabei spielt auch die Dicke der Matratze eine Rolle – in der niedrigsten Stellung ist ein Abstand von mindestens 50 cm, in der höchsten Stellung ein Abstand von 20 cm zwischen der Matratze zur Bettoberkante ratsam.

Glatte Oberflächen und keine überstehenden Kleinteile

Das Babybett darf keine scharfen Kanten, Risse oder Splitter aufweisen. Achten Sie deshalb speziell auf sauber verarbeitete und glatte Oberflächen. Auch Schrauben oder andere Kleinteile dürfen nirgends überstehen.

Schadstofffreie Lackierung nach EN 71 und DIN-Norm 53 160

Im Zahnalter knabbern Kinder gerne an der Holzoberfläche. Die europäische Norm für Spielzeugsicherheit EN 71 und die DIN-Norm 53 160 zertifizieren, dass nur speichelfeste, lösemittelfeste und schweißfeste Inhaltsstoffe bei der Lackierung verwendet werden.

Qualitätssiegel und Richtlinien

Achten Sie auf die üblichen Gütesiegel von GS und TÜV. Die DIN-Norm EN 716 1, 2 und A1 stellen sicher, dass das Bett den europäischen Sicherheitsnormen genügt. Das Gütesiegel GS belegt, dass das Bett einer weiteren freiwilligen Prüfung unterzogen wurde. Für Bettgarnituren und Matratzen, die mit dem Gütesiegel LGA-schadstoffgeprüft als garantiert schadstofffrei gekennzeichnet sind, gilt der OEKO-TEX® Standard 100. Nicht alle Matratzen besitzen dieses Gütesiegel. Wir empfehlen in jedem Fall, die Matratze vor dem ersten Gebrauch gut durchzulüften.

4. Welches Zubehör gibt es für Babybetten?

In Abhängigkeit von Ihren Bedürfnissen können Sie aus unterschiedlichen Varianten wählen. Die folgenden Ausstattungsmerkmale sind dabei besonders relevant.

Höhenverstellbarer Lattenrost

Ein höhenverstellbarer Lattenrost verändert die Höhe zwischen Liegefläche und Bettoberkante. Der höhenverstellbare Rost sorgt für ein rückenschonendes Hinein- und Herausheben Ihres Kindes. Die meisten Modelle variieren zwischen 2-fach, 3-fach oder 6-fach verstellbarem Lattenrost. Je nach Alter und Größe Ihres Kindes sind unterschiedliche Höhen der Liegeebene zu empfehlen.

Herausnehmbare Gitterstäbe: Schlupfsprossen

Herausnehmbare Gitterstäbe (Schlupfsprossen) dienen dazu, dass Ihr Kind ab einem gewissen Alter selbstständig in das Bett hinein- und hinauskrabbeln kann. Entscheidend ist hierbei, wie schwer oder wie einfach die Schlupfsprossen herauszulösen sind. Idealerweise sind die Schlupfsprossen so konstruiert, dass Ihr Kind sie nicht selbstständig herausnehmen kann, aber Sie selbst keine zu großen Schwierigkeiten dabei haben.

Umbaufunktion: mitwachsende Möbel

Wie bereits oben erwähnt, kommen viele Kinderbetten- und Babybettenmodelle mit einer Umbaufunktion. Häufig besitzen diese Modelle zwei Umbauseiten. Das Gitter kann dann einfach herausgenommen werden oder zu einer Wand umgestaltet werden. Zusätzlich lässt sich die Liegeebene häufig tieferstellen. Dadurch kann Ihr Kind auch nach dem zweiten Lebensjahr bis in das Schulalter (bis zu circa 5 Jahren) weiter im selben Bett schlafen. Für Sie bedeutet das eine enorme Kostenersparnis, für Ihr Kind eine gewohnte Schlafumgebung.

Rollen am Bettgestell

Ein Babybett mit Rollen hat den Vorteil, dass Sie den Standort des Bettes auch alleine flexibel und schnell verändern können – vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer oder umgekehrt. Wichtig: Damit das Babybett stabil stehen bleibt, sollten nur zwei Rollen am Bettgestell montiert sein, während zwei fixe Standbeine für sicheren Halt sorgen. Alternativ sollten mindestens zwei der Rollen durch Bremsen feststellbar sein.

Himmel und Nestchen

Manche Modelle kommen mit einer zusätzlichen Himmelstange. Ein Betthimmel schenkt Geborgenheit, indem er von der Außenwelt abschirmt. Auch können ein beruhigendes Mobile oder Sterne am Himmel befestigt werden. Gerne werden auch Nestchen im Kinderbett verwendet. Achten Sie dabei bitte auf jeden Fall auf schadstofffreie Materialien und darauf, dass keine verfänglichen Zierbänder angebracht sind. Mit einem sicheren Nestchen wird Zugluft abgehalten und Ihr Liebling noch wohliger gebettet.

Matratze

Die meisten Kinder- und Babybettenmodelle werden ohne Matratze verkauft. Daher muss diese oft zusätzlich besorgt werden. Bei der Auswahl der Matratze stehen Ihnen diverse Preisklassen zur Verfügung. Die gängigsten Modelle sind aus Kaltschaum, Schaumstoff oder Naturfasern hergestellt . Achten Sie am besten auf Gütesiegel, die eine Schadstofffreiheit garantieren. Ganz wichtig ist es, dass sowohl Bezug als auch Matratze eine gute Luftdurchlässigkeit aufweisen. Das sorgt für eine gesunde Luftzirkulation in der Nacht. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine zusätzliche Matratzenauflage, die aus Hygienegründen bei 60° C waschbar sein sollte. Achten Sie auch darauf, dass die Matratze nicht so dick ist, dass der Mindestabstand zwischen Liegefläche und Bettoberkante überschritten werden könnte.

5. Welche Marken sind bei Babybetten zu empfehlen?

Schardt

Schardt

Das Unternehmen mit Familientradition aus Deutschland kennt die Bedürfnisse des jungen Familienglückes. Seit mehr als 75 Jahren fertigt Schardt Kindermöbel, die durch hochwertige Materialien, professionelle Verarbeitung und innovative Ideen gekennzeichnet sind. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Nachhaltigkeit und verwendet deshalb Holz aus geprüft nachhaltigen Forstbeständen. In laufenden Qualitätstests werden die Produkte strengsten Prüfungen unterzogen, um Ihnen und Ihrem Kind die besten Betten anzubieten. Ob robuste Massivholzbetten (Kieferholz) oder aus einem Mix aus Massivholz und Spanplatten: Von Schardt gibt es Babybetten in diversen Ausführungen, höhenverstellbar und wahlweise mit Himmel oder anderem Zubehör. Auch Umbaubetten, die bis ins Schulalter genutzt werden können, finden sich im Angebot.

Geuther

Geuther

Das deutsche Unternehmen Geuther macht die Liebe zum Kind zur kompromisslosen Firmenphilosophie. Das Unternehmen baut alltagstaugliche, umweltbewusste und designorientierte Möbel für junge Familien. Die Betten sind passend zum gesamten Baby-/Kinderzimmer gestaltet. Die Kinderbetten von Geuther sind bevorzugt aus massivem Buchenholz aus heimischen oder europäischen Wäldern gefertigt. Alle verwendeten Materialien entsprechen höchsten Sicherheitsstandards und sind dementsprechend völlig unbedenklich für die Gesundheit Ihres Kindes. Hinsichtlich der Formaldehydabgabe erreichte Geuther zuletzt bei der Zertifizierung die niedrigste Emissionsklasse E1 . Formaldehyd wird in der Herstellung von Holzmöbeln verwendet – vor allem im Lack, Leim und Kleber ist es enthalten. Es entweicht gasförmig und kann das Raumklima belasten. Die Einordnung in die Klasse 1 bedeutet, dass eine bestimmte Konzentration des Gases (nämlich 0,1 ppm) in der Luft nicht überschritten werden darf.