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Babyspielzeug

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Babyspielzeug-Ratgeber: Wertvolle Helfer in der frühkindlichen Entwicklung

Während der Babyzeit entwickelt sich Ihr Kind in einem rasanten Tempo. Schritt für Schritt werden die Sinne, mit denen das Kind ausgestattet ist, aktiviert und sogleich fleißig ausprobiert. Es folgen der bewusste Einsatz von motorischen Fähigkeiten und ein unbändiger Bewegungsdrang, mit dem die neuen Möglichkeiten ausgelotet werden. In diesen allmählich aufeinander folgenden Phasen sollte zur optimalen Förderung des Nachwuchses demnach auch unterschiedliches Spielzeug zum Einsatz kommen.

Inhaltsverzeichnis

1. Das erste halbe Jahr: Babyspielzeug zum Greifen, Zahnen und Entdecken

Mit unserem Ratgeber zum Thema Babyspielsachen möchten wir Ihnen einen Wegweiser durch das breite Angebot zur Seite stellen. Wir möchten Sie bei der optimalen Entscheidung unterstützen, indem wir Ihnen die wichtigsten Kriterien aufzeigen und Spielzeugkategorien vorschlagen, die eben diese Kriterien erfüllen.

In den ersten Lebensmonaten entdecken Babys die Dinge um sich herum bevorzugt mit ihrem Mund. Wachsen dann so langsam die ersten Zähnchen, können Beißringe Abhilfe schaffen. Manche Modelle sind mit gereinigtem und keimfreiem Wasser gefüllt. Gekühlt wirken sie schmerzlindernd auf das wunde Zahnfleisch und erleichtern dem Baby auf diese Weise das unangenehme Zahnen. Andere Ausführungen können den Prozess mit ihren unterschiedlichen Oberflächenstrukturen unterstützen.

Um den dritten Monat herum wird der Greifreflex der kleinen Babyhände von einer bewussten Greifbewegung abgelöst. Wo sich die winzigen Finger bisher automatisch um alles geklammert haben, was ihnen hingehalten wurde, folgen nun die ersten gesteuerten Greifübungen. Indem Sie Ihrem Baby Spielsachen anbieten, die wortwörtlich leicht greifbar sind, kann dieser Meilenstein der Körperbeherrschung optimal gefördert werden.

Schnuffeltücher und Kuscheltiere sind von der Geburt an die besten Freunde des Babys. Sie sind weich und vermitteln wohlige Geborgenheit. Werden das Fühlen, Greifen und Anfassen zum Thema, eignen sich diese flauschigen Freunde bestens fürs Training.

Ein kleiner Tipp: Kaufen Sie das Lieblingskuscheltier in doppelter Ausführung. So werden Einschlafschwierigkeiten vermieden, wenn der Waschtag ansteht oder der unentbehrliche Begleiter im schlimmsten Fall sogar verloren gegangen ist.

Ein spannendes Erlebnis zum Anfassen und Fühlen bieten auch Krabbeldecken, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Da Babys in den ersten Monaten vornehmlich liegen, ist die Anschaffung einer weichen Unterlage ohnehin ratsam. Auf der Krabbeldecke findet ein Spielbogen Platz. Spielbögen sorgen für eine Vielzahl an Eindrücken und Erlebnissen, denn es gibt an ihnen unglaublich viel zu sehen und zu (be-)greifen. Oft werden sie sogar im Set mit der passenden Krabbeldecke angeboten. Dünne, längere Objekte lassen sich prima von kleinen Händen umfassen. Rasseln und andere lustige Greiflinge erfüllen diesen Anspruch und bieten einen hohen Spaßfaktor. Die meisten erzeugen bei Bewegung faszinierende Geräusche und geben den Sinnen dank verschiedener Farben, Formen und Materialstrukturen viele unterschiedliche Anregungen. Ähnliches gilt für sogenannte Fühlbücher. Während die Eltern vorlesen, können sie die Hand ihres Kleinen behutsam über die glatten, flauschigen oder sogar knisternden Oberflächen führen. Auf diese Weise wird die Haptik optimal stimuliert und geschult.

Auch Bälle und Würfel bieten tolle Möglichkeiten, um damit das Greifen zu üben. Natürlich gibt es bei der großen Auswahl an Plüschtieren, Bällen und Würfeln auch Modelle, die durch ihre Beschaffenheit dem Zweck des Greiftrainings dienlicher sind als andere. Besonders weich sollten die Spielsachen sein, damit sich die Hand des Babys möglichst tief in sie hineingraben kann. Spannend ist Spielzeug mit verschiedenen Oberflächen. Weiche Würfel sind oft mit unterschiedlich gestalteten Seiten und spannenden Oberflächenstrukturen ausgestattet. Manche überraschen sogar mit den zarten Klängen eines im Innern versteckten Glöckchens. Später lassen die geometrischen Körper sich wunderbar für erste Stapelversuche nutzen, bevor es dann ans Bauen mit Holzklötzen geht. Häufig kommen auch Spieluhren in Form von weichen Kuscheltieren daher und bieten nicht nur schöne Melodien für die Ohren, sondern auch etwas zum Anpacken für die kleinen Hände. Für alle Greifspielsachen gilt, dass sie nicht zu schwer sein sollten, damit das Baby sie heben und sich damit bewegen kann.

2. Neunter Monat: weitere Meilensteine der Entwicklung

Im letzten Drittel des ersten Lebensjahres folgen weitere Meilensteine der frühkindlichen Entwicklung. Babys beginnen nun, die Welt um sich herum mit ihren Augen ganz bewusst wahrzunehmen. Mobile regen das bewusste Sehen an. Babys Augen verlieren sich in der visuellen Anziehungskraft eines über dem Bettchen hängenden Mobiles. Zarte Melodien und langsame, gleichmäßige Bewegung beruhigen zusätzlich und wiegen den müden Knirps sanft in den Schlaf. Strategisch klug über dem Wickeltisch platziert, bieten sie Ablenkung und erleichtern die für Eltern oft mühsame Prozedur des Windelwechsels. Nach mehreren Monaten des aufmerksamen Beobachtens und Lauschens beginnen Babys etwa ab dem achten Monat, erste Wörter zu verstehen. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Sprachentwicklung des Babys mit Wortschatzbüchern zu animieren. Auf die bewussten Greifübungen folgt um den achten und neunten Monat herum das bedachte Nutzen von Gegenständen. Auch räumliche Bezüge werden nun erkannt. Dies zeigt sich beispielsweise, wenn das Kind Dinge mit Absicht von einer Stelle an eine andere räumt.

Die passenden Babyspielsachen sollten zur Nutzung dieser neuen Fähigkeiten ermuntern. Lustige, bunte Stapelbecher oder -würfel mit niedlichen Motiven sind extra dafür konzipiert. Auch die über Generationen hinweg beliebten Bauklötze sind hier eine tolle Option. Die großen Exemplare aus Holz lassen sich greifen, hin und her räumen, wegwerfen, stapeln und wieder umkippen. Mit zunehmendem Alter des Kindes entstehen aus ihnen immer komplexere Gebilde, bei deren Bau es auf ruhige und koordinierte Handbewegungen ankommt. An diesem nachhaltigen Spielzeug haben Klein und Groß lange Freude.

3. Das erste Jahr ist geschafft, nun beginnt das Laufenlernen

Ab zwölf Monaten heißt es: die Koordination von Augen und Händen verfeinern, bereits vorhandene Fähigkeiten ausbauen und natürlich Laufen lernen. Der erste Geburtstag steht an und eifrige Geschenkgeber möchten wissen, was gewünscht und im besten Fall auch benötigt wird. Auch zu diesem Zeitpunkt gilt das Prinzip, dass das Babyspielzeug der Entwicklungsstufe entsprechen sollte. Die Auge-Hand-Koordination wird mit Babyholzspielzeug wunderbar gefördert. Immer komplizierter werdende Gebilde können mit großen Bauklötzen errichtet werden. Auch diverse Formen von Steckspielzeug eignen sich hier hervorragend. Die beliebten Steckpuzzles existieren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und zu verschiedenen Themenwelten wie beispielsweise Verkehrsmittel oder Zootiere. Langsam aber sicher beginnt nun auch der Prozess des Laufenlernens. Am besten trainiert man kleine Beinchen dafür auf den allseits beliebten Rutschautos. Diese Lauflernfahrzeuge bieten nicht nur eine wichtige Funktion, sondern auch einen riesigen Spaßfaktor. Wer noch etwas wackelig auf den Beinen ist, übt mit einem Lauflernwagen. Auch kleinere, für Babys geeignete Schaukelpferde unterstützen die Motorik und machen große Freude.

4. Sicherheit erkennen und Qualität einschätzen

Selbstverständlich sorgen sich alle Eltern sehr um die Sicherheit ihres Sprösslings. Oft reicht ein prüfender Blick auf die Produktdaten, die auf der Verpackung oder im Produkttext angegeben sind, um mehr über das Spielzeug zu erfahren. Für Eltern sind insbesondere die folgenden Angaben wichtig, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Zunächst einmal wäre die Altersempfehlung zu beachten. Dank ihr erfahren Sie ganz konkret, für welche Altersgruppe das Spielzeug geeignet ist.

Ein unmissverständliches Kennzeichen für qualitativ hochwertiges und sicheres Spielzeug sind auch die unterschiedlichen Siegel und Kennzeichen. Für geprüfte Sicherheit steht das bekannte GS-Siegel. Grundlage für den Sicherheitstest ist das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz. Bereits vor der Markteinführung werden diverse Produkte durch ein unabhängiges Institut in Sachen Sicherheit auf Herz und Nieren geprüft. Alle fünf Jahre müssen die jeweiligen Produkte diese Prüfung bestehen, um das Siegel auch weiterhin tragen zu dürfen. Das CE-Kennzeichen muss auf allen Spielsachen, welche in EU-Ländern vertrieben werden, vorhanden sein. Es weist darauf hin, dass der Spielzeughersteller oder -vertreiber sein Produkt in Eigenverantwortung als der Norm zur Sicherheit von Spielzeug EN 71 entsprechend erklärt hat. Der spiel gut Arbeitsausschuss Kinderspiel + Spielzeug e.V. ist ein deutscher Verein, der eher den pädagogischen Wert von Spielsachen unter die Lupe nimmt. Um die 40 Fachleute aus Bereichen wie Pädagogik, Psychologie, Medizin, aber auch Design, Technik und Umweltschutz untersuchen neue Produkte und probieren sie sogar mit Kindern aus. Wird das Spielzeug als wertvoll eingestuft, erhält es das runde, rote Zeichen spiel gut. Zum Schluss schauen Sie sich das Produkt einfach genauer an. Vertrauen Sie dabei auf Ihr eigenes Urteil. Hat das Spielzeug abgerundete Ecken und Kanten? Ist es farbecht und besteht aus schadstofffreien Materialien? Wurde beim Design auf allzu viele Kleinteile verzichtet? Wenn es diese Anforderungen erfüllt und Ihnen gefällt, dann ist es mit Sicherheit eine gute Wahl.

5. Empfehlenswerte Marken

Einige Marken legen innerhalb ihres Angebots den Fokus auf Produkte für Babys und bieten ein großes Sortiment an Spielzeug. Die wichtigsten Hersteller babygerechter Spielsachen möchten wir Ihnen an dieser Stelle kurz präsentieren.

Fisher-Price

Fisher-Price

Seit über 80 Jahren steht Fisher-Price für hochwertiges Kinder- und Babyspielzeug. Die Produktentwicklung findet hier stets in Übereinstimmung mit aktuellen Forschungsergebnissen statt. Im Fokus steht das Ziel, das Spielzeug mit pädagogisch wertvollen Funktionen auszustatten, welche dem Alter und den Fähigkeiten des Kindes entsprechen. Ist der wissenschaftliche Aspekt geklärt, stellt sich noch die Frage, ob das Spielen mit dem neu entwickelten Produkt auch Freude bereitet. Getestet wird dies im sogenannten Play Lab der Firma. Dort wird das neu konzipierte Spielzeug von Kindern und ihren Eltern ausprobiert. So wird es auch bei den Spielsachen für Babys gehalten.

Oball

Die Produkte der amerikanischen Firma Oball sind intelligent konzipiert und ideal für Greifübungen, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt. Das Basisprodukt ist ein bunter Greifball mit Löchern, die groß genug sind, damit kleine Babyfinger ganz leicht und problemlos hineinfinden können. Der Ball ist flexibel, hohl und dementsprechend leicht. Dieses erfolgreiche Konzept wurde auch bei den übrigen Oball-Produkten beibehalten: Das breite Angebot besteht aus Rasseln, Badespielzeug, Spielbögen und vielem mehr. Sogar die kleinen Autos haben Dächer aus weichem, flexiblem Kunststoff im typischen Oball-Design. Die Materialien der Produkte sind langlebig und mit einem feuchten Tuch ganz leicht zu reinigen.

sigikid

sigikid

sigikid gehört in Deutschland seit Jahren zu den bekanntesten Spielzeugfirmen. Besonders spannend ist die Geschichte der sigikid-Spielwaren: 1968 wurde sigikid als Kinderbekleidungsmarke gegründet. Statt die hochwertigen Stoffreste aus der Kleiderproduktion wegzuwerfen, wurden sie damals für die Herstellung kleiner Kuscheltiere genutzt. Das Thema Nachhaltigkeit hat für die deutsche Firma bis heute nicht an Bedeutung verloren. Ressourcen sollen geschont werden und die Nutzung umweltbelastender Stoffe wird vermieden. Der Fokus liegt bei sigikid traditionsgemäß eher auf Textilprodukten. Diese sind zum größten Teil bei 30° bis 40° C in der Maschine waschbar und damit äußerst pflegeleicht. Lange Haltbarkeit ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, für den die Firma dank strapazierfähiger Materialien und hochwertiger Verarbeitung einsteht.

Sterntaler

Sterntaler

Die Firma Sterntaler weiß um ihre große Verantwortung gegenüber den kleinen Endkunden. Auch bei diesem Unternehmen stehen Qualität und Sicherheit im Vordergrund. Ziel ist es außerdem, mit den Produkten möglichst alle anzusprechen. Flauschig und weich, niedlich und mit einer sanftmütigen Ausstrahlung erobern die Stofftiere von Sterntaler die Herzen von Kindern und Eltern gleichermaßen. Für eine längere Haltbarkeit lassen sich die Plüschspielzeuge ganz einfach in der Maschine waschen. Die Erfolgsgeschichte des deutschen Familienunternehmens begann übrigens bereits 1965, als das Gründer-Ehepaar die ersten Babyschuhe auf den Markt brachte. 1970 wurde das Sortiment um Spielsachen erweitert, die heute auch weltweit Erfolge feiern.

Chicco

Chicco

Ein Lächeln auf das Gesicht Ihres Kindes zu zaubern, das versteht die Firma Chicco als ihre Mission. Die Produktpalette ist riesig: Von Stilleinlagen bis hin zu diversen Spielsachen wird alles für den Alltag mit Kind geboten. Durch langjährige Erfahrung verfügt die Firma über ausgeprägte Kenntnisse, was die Bedürfnisse von Babys und Kindern angeht. Dieses Wissen wird gerne geteilt und an frischgebackene Eltern weitergegeben. Das Ziel ist dabei stets, optimal auf die Bedürfnisse der Kleinen einzugehen, sodass sie zufrieden sind und jeder Tag mit positiven und motivierenden Erlebnissen gefüllt wird. Was die konkrete Unterstützung der sich entwickelnden Fähigkeiten von Babys angeht, so empfehlen sich besonders die Krabbelrollen und Lauflernhilfen von Chicco. Für gute Laune ist gesorgt: Alle Produkte bestechen mit niedlichem Design in kunterbunten, anregenden Farben.