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Kinderwagen & Zubehör

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Buggy-Ratgeber: Worauf Sie beim Kauf eines Buggys achten sollten

Das Thema Mobilität ist im Elternalltag immer aktuell, ebenso wie die zahlreichen Fragen die es aufwirft: Kombi-Kinderwagen oder Buggy? Luftkammerräder oder Hartgummireifen? Schwenkbare Vorderräder oder Handbremse? Damit sie im dichten Dschungel an Marken, Modellen und Funktionen immer den Überblick behalten, stellen wir Ihnen hier einen Ratgeber mit den wichtigsten Informationen zur Seite, die es beim Kauf und der Anhebung von Buggys zu beachten gilt.

Inhaltsverzeichnis

1. Ab wann braucht Ihr Kind einen Buggy?

Grundsätzlich wechseln Eltern von der Babytragewanne oder Softtragetasche für Neugeborene zum Kinderbuggy, wenn das Kind gelernt hat, selbstständig zu sitzen. Das ist etwa ab dem sechsten Monat der Fall. Die meisten Buggys können bis zu einem Alter von drei bis dreieinhalb Jahren genutzt werden. Das entspricht einem Gewicht von circa 15 kg. Der Buggy ist also auch für größere Kinder geeignet, welche schon ein paar Schritte laufen und nicht die ganze Zeit geschoben werden müssen. Für Neugeborene sind Buggys ungeeignet, weil ihr Rückgrat Stöße während der Fahrt noch nicht abfedern kann. Der Buggy macht spontane Ausflüge in die Stadt ebenso locker mit, wie Spazierfahrten im Park. Natürlich steht Sicherheit bei allen Modellen immer an erster Stelle.

Klassischer Buggy für Kinder

Am Anfang steht für viele Eltern die Frage: Buggy oder Kombi-Kinderwagen? Der Buggy ist im Gegensatz zum Kombi-Kinderwagen leichter, flexibler und kann platzsparend zusammengefaltet werden. 

Ein Buggy ist absolut alltagstauglich und entspricht höchsten Sicherheitskriterien, welche durch die TÜV-Richtlinie EN 1888 gewährleistet sind. So ist sein Transport in Bahn, Bus oder im Fahrzeug unkompliziert. Spezielle Modelle erleichtern auch größere Reisen. Zudem ist er extrem wendig und wegen seiner Maße auch in engen Supermarktgängen oder durch schmale Eingänge leicht lenkbar.

2. Welche Buggy-Typen gibt es?

Der Clou: Für jeden Bedarf gibt es entsprechende Modelle mit vielen Funktionen und zahlreichen Details. Und natürlich in verschiedenen attraktiven Designs.

Buggy

Ein Liegebuggy bietet viel Komfort, denn das Kind kann ein Schläfchen machen, während die Eltern unterwegs sind. Verstellbare Rückenlehne, umsetzbare Sitzeinheit, ein höhenverstellbarer Schieber, Luftkammerräder und Adapter für die Babyschale, hier haben sogenannte Komfortbuggys schon beinahe Ähnlichkeit mit Sportwagen. Auf manche Modelle kann sogar eine Babywanne oder eine Babyschale aufgeklickt werden.

Der Standardbuggy kann viele Formen und Funktionen umfassen. Der Sitzbuggy oder Shopper ist relativ einfach und eher für kurze Wege geeignet. Seine Vorteile: Wendigkeit, Manövrierfähigkeit und ein kleines Faltmaß.

Vorteil: Hier kann der Buggy schon ab der Geburt genutzt werden und Teil eines mobilen Travelsystems sein. Natürlich gibt es auch Buggys für Zwillinge, mit denen Geschwisterchen den Shoppingbummel begleiten können.

Jogger

Joggerbuggys erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit, da sie Sportlichkeit und Mobilität vereinen. Das Besondere an Joggerbuggys ist ihr spezielles Design, denn sie weisen nur ein Vorderrad auf. Das macht sie besonders flexibel und manövrierfähig. So meistern sie auch enge Kurven problemlos und sind vor allem auch für Sportler sehr attraktiv. Denn Running oder Fitness mit dem Schieben des kleinen Passagiers zu verbinden, ist nun kein Problem mehr. Das Kind kommt einfach mit.

Sportwagen

Der Sportwagen besteht aus einem Fahrgestell und einer Sitzeinheit. Er ist mit einem komfortableren Sitz ausgestattet als ein Buggy. Zudem weist er die charakteristisch größeren Räder auf. Der Sportwagen ist eher für längere Ausflüge geeignet. Auch hier ist die Typenvielfalt groß, je nachdem, ob ein Standardwagen oder einer mit mehr Komfort gewählt wird.

Hier finden Sie alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Kinderwagentypen im Überblick:

Kinderwagentyp Vorteile Nachteile

Buggy

  • kompakt verstaubar
  • wendig
  • manövrierfähig
  • durch Zubehör u. U. schon ab der Geburt nutzbar
  • nicht für lange Strecken geeignet
  • weniger gefedert als ein Sportwagen
  • schützt im Winter nicht ausreichend vor Kälte

Jogger

  • nur ein Vorderrad: wendig, flexibel, manövrierfähig
  • ideal zum Joggen
  • robust
  • gute Federung für unebene Wege
  • benötigt viel Raum
  • meist erst für Kinder ab 9 Monaten geeignet

Sportwagen

  • bequemer als Jogger oder Buggy
  • für längere Ausflüge ideal
  • gute Federung für unebene Wege
  • unterstützt den Rücken des Kindes
  • benötigt viel Raum
  • nicht so flexibel wie Buggys und Jogger
  • meist eher für Kinder ab einem Jahr geeignet

3. Warum Fünfpunktsicherheitsgurt und Schutzbügel?

Fünfpunktsicherheitsgurt

Der Fünfpunktsicherheitsgurt gilt in Deutschland als Standard. Er schützt das Kind auf allen Fahrten zuverlässig vor dem Herausfallen und verhindert spontane Alleingänge oder gar das Herausrutschen des Kindes. Auch von neugierigen Kinderhändchen lässt sich solch ein Sicherheitsgurt nicht ohne weiteres öffnen.

Der Schutzbügel kann bei einigen Modellen geschwenkt und bei anderen ab einer bestimmten Körpergröße sogar ganz abgenommen werden. 

Tipp: Auf gepolsterte Gurte achten, denn die sitzen komfortabel und sorgen für angenehmes Reisen.

4. Warum eine verstellbare Rückenlehne?

verstellbare Rückenlehne

Die verstellbare Rückenlehne bietet erhebliche Vorteile für das Kind. Die meisten Buggys weisen diesen Komfort auf. Bei manchen Modellen kann der Sitz in die sogenannte Ruheposition geneigt werden. Auf kurzen Wegen kann das ausreichen. Bei längeren Ausflügen empfiehlt sich jedoch die Variante mit Liegeposition. So kann das Kind entspannt und selig schlummern. Mit einer stufenlosen Verstellung können die Eltern die Sitzposition individuell auf die Bedürfnisse des Kindes anpassen.

Alternativ gibt es Modelle, welche eine Stufenverstellbarkeit anbieten. Das hat den Vorteil einer unkomplizierten Einstellung unterwegs, wenn zum Beispiel der kleine Fahrgast eingeschlummert ist. Der Buggy mit Liegefunktion ermöglicht es, das Kind jederzeit seinen Bedürfnissen entsprechend zu transportieren.

5. Schieber

durchgängige Schiebestange

Durchgängige Schiebestange

Ursprünglich wiesen Buggys geteilte Griffe zum Schieben auf. Die meisten neueren Modelle bieten einen durchlaufenden Schieber. Damit können Eltern den Wagen mit einer Hand steuern. So bleibt eine Hand für das Tragen einer Tasche, von Babyutensilien oder für ein Geschwisterchen frei.

Höhenverstellbarer Schieber

Höhenverstellbare Schieber ermöglichen es unterschiedlich großen Eltern oder Geschwistern, den Kinderbuggy zu schieben. Die optimale Höhe des Bügels liegt in etwa auf der Höhe des Beckens der schiebenden Person. Manche Schieber lassen sich hochfahren, andere verfügen über einen sogenannten Knick, welcher abgewinkelt werden kann.

6. Drehbare Sitzeinheit

Verstellbare Blickrichtung

Die drehbare Sitzeinheit dagegen ist eine Alternative zum Schwenkschieber: Hier wird einfach der Sitz nach Bedarf in Fahrt- oder Blickrichtung gedreht. Dazu muss das Kind den Sitz allerdings verlassen und das Procedere umfasst ein paar Handgriffe mehr, als wenn nur der Schieber umgeschwenkt würde. Bei den Modellen der neuesten Generation ist die Sitzeinheit mit ein oder zwei Klicks allerdings unkompliziert drehbar.

7. Welche Räder sind empfehlenswert?

Insbesondere die Wahl der richtigen Räder entscheidet über den Fahrkomfort. Auf welchem Untergrund wollen Sie den Buggy benutzen?

  • In der Stadt, also in erster Linie auf ebenem Untergrund
  • Universell, sprich: überall
  • Beim Sport
  • Im Gelände, das heißt auf unebenem Untergrund
  • Auf Reisen

Kleinen Rädern fällt es schwer, sich im Winter zu behaupten, sie bieten erheblich weniger Fahrkomfort bei Schnee und Eis. Auch im Wald oder querfeldein sind sie nicht erste Wahl. Große Räder sorgen für ruhigeren Lauf und besseren Fahrkomfort. Sie sind allerdings statischer und weniger manövrierfähig. Einen Überblick bietet die kleine Tabelle:

Lufträder Luftkammerräder Hartgummiräder

Ideal auf unebenem Untergrund. Lufträder federn zudem zusätzlich

Allrounder für jeden Untergrund, stabil, gute Federungseigenschaften, pannensicher, keine Wartung nötig

Sehr widerstandsfähig, kaum Abrieb, leicht, für ebenen Untergrund, Stadttauglich auf Asphalt

Bisweilen muss Luft kontrolliert werden, auch ein platter Reifen ist hin und wieder möglich
Tipp: Flickzeug mitnehmen!

Nicht ganz so komfortabel wie Lufträder

Für Kopfsteinpflaster ungeeignet, neigen eher zum Flattern

Auf Ausflügen in den Wald und querfeldein werden also eher Luftkammer- und Lufträder eingesetzt. Die Hinterräder sollten dabei einen Durchmesser nicht unter 25 cm aufweisen. Für die Nutzung auf Kopfsteinpflaster reichen 15 cm Durchmesser aber aus. Schwenkbare Vorderräder sind vor allem für die Stadt empfehlenswert. Auf unebenem Grund flattern sie schneller, auf Asphalt machen sie den Buggy jedoch extrem wendig und manövrierfähig. Doppelräder sorgen für besseren Halt auf unebenem Untergrund. Ein geringer Abstand der Vorderräder erleichtert die Lenkung des Kinderbuggys.

8. Welche Bremsen benötigt ein Buggy?

Wichtig ist die Feststellbremse. Sie sorgt bei einem Zwischenstopp dafür, dass der Buggy sicher geparkt wird. Sie kann mit dem Fuß bedient werden. Komfortabler ist es dabei, die Bremse von oben nach unten zu fixieren, was zugleich die Schuhe schont. Bei Joggerbuggys ist eine Handbremse das Nonplusultra. Sie bremst bei schnellerem Lauf den Wagen sicher ab. Bei manchen neueren Modellen  ist die Handbremse auch für die Feststellbremse zuständig.

9. Braucht ein Buggy eine Federung?

Wenn der Buggy in erster Linie in der Stadt eingesetzt wird, ist eine Federung nicht unbedingt notwendig. Als Faustregel gilt, dass auf planem Gelände keine oder nur eine geringe Federung erforderlich ist. Auf Waldwegen, querfeldein oder wenn es über unebenen Untergrund geht, sollte der Buggy über eine ausreichende Federung verfügen. Damit das Kind, wenn über Wurzelwerk und Kies gefahren wird, nicht unangenehmen Stößen ausgesetzt ist, kommt hier einer guten Federung besondere Bedeutung zu.

10. Warum ist das Klappmaß so wichtig?

Die Flexibilität des Kinderbuggys hängt nicht nur von Rädern, Liegeposition und Sicherheit ab, sie wird auch maßgeblich durch das verwendete Klappmaß bestimmt. Denn der Vorteil des Buggys gegenüber dem Kombikinderwagen besteht ja gerade in seiner schnellen, unkomplizierten und im Nu handhabbaren Falttechnik.

Der Buggy kann so unterwegs schnell zusammengeklappt werden. Das ist in Bahn und Bus sehr angenehm. Und es erleichtert den Transport im Auto und auf längeren Reisen. Manche Modelle können sogar als Handgepäck auf Flugreisen mitgenommen werden.

Buggys mit durchlaufendem Schieber falten sich eher quadratisch, Modelle mit zweigeteilten Griffen dagegen in der Länge (Regenschirmfaltung). Sie weisen dafür im gefalteten Zustand eine extrem geringe Breite auf.

11. Bewährte Marken

hauck

Das Label hauck kümmert sich seit 1923 um das Wohl von inzwischen vielen Babygenerationen. Zunächst als Hersteller von Kinderwagen, dann als innovative Marke für Buggys. Die Produkte entsprechen dabei stets den Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder. So bietet das breit aufgestellte Sortiment und die in mehrere Linien unterteilte Produktvielfalt Lösungen für individuelle Ansprüche. Das Thema Sicherheit steht dabei natürlich immer an erster Stelle. Wählen Sie aus Standardbuggys mit innovativem One-Hand-Fold-Mechanismus das für Sie geeignete Modell. Oder möchten Sie einen sportlichen Joggerbuggy? Ein Komfortmodell mit bis in die Liegeposition verstellbarer Lehne? Mit hauck werden Sie schnell das optimale Produkt finden.

Safety 1st

Das Label Safety 1st ist Teil des Unternehmens Maxi-Cosi. Die Produkte weisen somit den Qualitätsstandard auf, den wir auch von der Dachmarke kennen. Der Katalog umfasst dabei Buggys und Kinderwagen für wirklich jeden Anspruch. So werden Sie unkomplizierte Standardbuggys für die schnelle Shopping-Tour in der Stadt ebenso im breit gefächerten Sortiment vorfinden wie komfortable Modelle. Flexible und gefederte Doppelschwenkräder, großes Sonnenverdeck, gut zugänglicher Einkaufskorb mit viel Stauraum, Stützkissen, Spieltisch oder Spielbügel, alles ist möglich. Oder entscheiden Sie sich für die dreirädrige Sportvariante mit komfortablem Schlosspolster und Ein-Hand-Klappmechanismus?

knorr-baby

Buggys von knorr-baby greifen genau die Technologien auf, welche sich in der Automobilbranche bereits bewährt haben. Nicht umsonst ist knorr-baby Teil der Volkswagen-Familie. Und da gilt die Philosophie: Was für Große gut ist, ist für die Kleinsten erst recht zu empfehlen. Der Volkswagen Kinderbuggy ist der ideale Gefährte für mobile Familien. Er kann unkompliziert und schnell kompakt zusammengefaltet werden. Sein Klappmaß ist so gering, dass er in Bahn, Bus oder Auto leicht mitgenommen werden kann. knorr-baby legt auch Wert auf Details: So kann ein verlängerbares Verdeck dem Baby mehr Geborgenheit zum Schlummern bieten. Abnehmbarer Frontbügel und Einkaufskorb gehören zur Grundausstattung.

TFK

Fitness und alltägliche Besorgungen mit dem Transport von Kids zu verbinden, das ist die Maxime des Herstellers tfk. Das Label setzt dabei auf dreirädrige Gestelle auf ultraleichter Aluminium-Basis. Die Modelle der Adventure-Linie sind dabei verlässliche und wendige Allrounder. Sie sind auch abseits befestigter Straßen immer in ihrem Element. Die Sportfamilie wendet sich dagegen an Dauerläufer, Sprinter, Triathleten, Inlineskater oder anders sportlich Aktive, die das Kind immer dabeihaben wollen. Ecken, unebenes Gelände, Bordstein hoch und herunter, alles kein Problem. Das Baby sitzt komfortabel und trainiert einfach mit. Details wie Luftreifen, Handbremse und verstellbare Schieber komplettieren die Produkte auf optimale Weise.