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Ratgeber: Kinderschuhe


Fangen die Kleinen an ihre ersten Schritte zu machen, ist das immer ein bewegender Moment für die Eltern. Bereits im Säuglingsalter sollte der Fußgesundheit des Kindes ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden, um das Kind bei seinen Entdeckungstouren zu unterstützen. Denn auch, wenn die Kleinen noch nicht laufen können, setzen sie gezielt ihre Füße ein. Beginnt dann das Kind zum allerersten Mal aktiv die Welt zu Fuß zu erkunden, werden passende Begleiter benötigt. Unsere Kinderschuh-Expertin hat für Sie einen Schuhratgeber entwickelt, der Ihnen zeigt, wie Sie den passenden Kinderschuh finden und was es zu beachten gilt.







Für Babys ist alles neu! Umso spannender ist es für die Kleinen die Welt zu entdecken. Das Baby greift in den ersten Lebensmonaten mit den Händen nach Gegenständen, um diese dann mit dem Mund und den Füßen besser begutachten zu können. Hände und Füße dienen in dieser Zeit in erster Linie als Werkzeug und um sinnliche Erfahrungen zu sammeln. Deshalb sollten Babys so oft wie möglich barfuß erkunden. Dies ermöglicht ihnen ein besseres Kennenlernen des eigenen Körpers und der Umgebung - ohne Einschränkungen.

Beginnt das Kind sich an Möbelstücken hochzuziehen oder ist barfuß bewegen keine Option, sollten Eltern zu rutschfesten Socken greifen. Diese bieten den Kleinen Standsicherheit und halten zudem die Füße warm. Passgenauigkeiten ist bei den rutschfesten Socken sehr wichtig. Sind diese zu klein, wird das Kind in seiner Bewegungsfreiheit beeinträchtigt. Sind sie zu groß oder zu weit, kann das Kind ins Stolpern geraten und sich nicht angemessen fortbewegen. Um das zu vermeiden, sollten Sie die Anti-Rutschsocken vorher Ihrem Baby anziehen und schauen, ob diese angemessen sitzen. Beachten Sie, dass sich die Gummibeschichtung an der Unterseite der Socken nach einer gewissen Zeit abnutzt und die Socken ausgetauscht werden sollten. Generell gilt: Je weniger Stoff sich zwischen Fuß und Boden befindet, desto besser. Bei Ausflügen im Freien, Besuchen bei Bekannten oder in der Kinderkrippe oder Kindergarten sollten Sie zu Krabbelschuhen greifen. Dadurch werden die Füße der Kleinen vor äußeren Einflüssen geschützt.





Die ersten richtigen Schuhe braucht ihr Kind, wenn es bereits mehrere Schritte alleine gehen kann und sich außerhalb der Wohnung fortbewegt. Oftmals stellt sich dann die Frage: Worauf muss man beim Kauf des ersten Kinderschuhs achten? Wichtig ist, dass der Kinderfuß genau ausgemessen wird, damit die richtige Schuhgröße ermittelt werden kann. Weitere Tipps haben wir Ihnen in der folgenden Checkliste zusammengefasst.





  • Die ersten Kinderschuhe in denen die Kleinen laufen lernen, sollten eine biegsame Sohle vorweisen. Dadurch wird für eine ausreichende Dämpfung gesorgt, ohne dabei die Kinderfüße einzuengen. Durch flexible Sohlen wird eine Verformung der Kinderfüße verhindert.
  • Grundsätzlich sollten Eltern eher zu Schuhen mit Profil greifen, als zu Kinderschuhen mit glatter Sohle. Witterungsbedingt kann sich der Untergrund, auf dem das Kind läuft, verändern. Dadurch fällt es den Kleinen schwer sich auf den Beinen zu halten. Sohlen mit einem Profil sorgen für den gewissen Halt, auch wenn es draußen regnet und der Boden glatt ist.
  • Schuhe mit Schnürsenkeln bieten eine potenzielle Stolperfalle für das Kind. Andererseits geben Schnürsenkel einen sicheren Halt und verleihen dem Schuh eine gute Passform. Klettverschlüsse hingegen bieten keine Stolperfallen und lassen sich schnell an- und ausziehen.
  • Damit die Kinder genügend Platz zum Abrollen der Zehen im Schuh haben, lässt die passende Schuhgröße vor den Zehen 12 bis 15 Millimeter Wachstumsreserve. Damit der Fuß einen guten Halt in dem Schuh hat, sollten in der Breite Spann und Ferse gut anliegen. So kann der Kinderfuß nicht aus dem Schuh herausrutschen.
  • Eines der wichtigsten Kriterien für den Kinderschuhkauf ist die Wahl von atmungsaktiven Schuhen. Denn Kinderfüße wollen atmen. Um dies zu gewährleisten, sollten Eltern zu hautfreundlichen und luftdurchlässigen Materialien greifen. Leder ist von Natur aus atmungsaktiv und kann durch Imprägniermittel wetterfest gemacht werden.
  • Bei der Auswahl des ersten Kinderschuhs sollten Sie sich genügend Zeit nehmen, damit Sie die richtige Wahl treffen. Generell gilt beim Schuhkauf im Laden oder online: Das Kind sollte die Schuhe anprobieren und einige Meter in ihnen laufen. Beachten Sie hierbei, dass die Füße morgens meist schmaler sind und im Laufe des Tages leicht anschwellen. So können Sie vermeiden, dass Sie Ihrem Kind zu enge Schuhe kaufen.
  • Oftmals sind die Füße bei Kindern unterschiedlich lang. Da kann es schon mal zu Unterschieden von bis zu sechs Millimetern kommen. Im Sitzen und Liegen sind Kinderfüße deutlich kürzer als im Stehen, weil die Fußsohle nicht auf den Boden gedrückt wird. Auch dies lässt sich anhand eines Praxistests erkennen.
  • Stehen zwei Größen zur Auswahl, dann entscheiden Sie sich lieber für das größere Modell, denn Kinderfüße wachsen schnell. Sind die Schuhe zu kurz wird der noch weiche Fußknochen verformt und Sehnen, Muskeln und Zehen unnötig belastet. Um den etwas größeren Schuh passend zu machen, können Sie einfach eine dünne Einlegesohle hineinlegen.
  • Sie können sich für ein Modell entscheiden, das den Knöchel Ihres Kindes bedeckt oder frei lässt. Ein höherer Schaft sorgt für einen stabilisierten Knöchel. Halbschuhen hingegen sind leichter und die Kinderfüße haben mehr Bewegungsfreiheit. Legen Sie vor dem Schuhkauf den Verwendungszweck fest, dann steht dem passenden Kinderschuh nichts mehr im Wege.





Kinder können nicht einschätzen, ob die Passform des Schuhs richtig ist oder nicht, da das Nervensystem erst im Grundschulalter vollständig entwickelt ist. Trotzdem fällt den Kleinen die Wahl des richtigen Schuhwerks oft nicht schwer. Bei ihnen gilt: Gefällt der Schuh ist dieser der Richtige! Eltern sollten daher eher auf objektive und messbare Kriterien achten.

Eine präzise Größenbestimmung ist bei Kinderschuhen sehr wichtig, weil die Größen bei den einzelnen Herstellern oftmals stark variieren. Dementsprechend können sich zu enge, zu kurze, aber auch zu weite oder zu lange Schuhe schlecht auf die Fußgesundheit Ihres Kindes auswirken. Für Eltern gibt es zahlreiche Methoden, um die Füße Ihres Kindes zu messen, doch nicht alle liefern ein genaues Ergebnis. Mit Hilfe eines Blatt Papiers oder einer Pappe können die Eltern die Schuhgröße ermitteln. Wichtig ist: Das Kind sollte beim Ausmessen mit dem Fuß gleichmäßig und gerade auf dem Boden stehen. Achten Sie bei Ihrem Kind darauf, dass es keine krummen Zehen macht, sonst wird das Resultat ungenau ausfallen. Messen Sie nun den Abstand zwischen Ferse und dem längsten Zeh in Zentimetern und addieren Sie 1,2 bis 1,5 Zentimeter zu der ermittelten Länge hinzu. Die ermittelte Größe können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Fußlänge (mm) Größe (EUR)
80-87 14
87-94 15
94-100 16
100-107 17
107-113 18
113-120 19
120-127 20
127-134 21
134-140 22
140-146 23
146-153 24
153-160 25
160-167 26
167-174 27
174-180 28
180-187 29
187-194 30
194-200 31
200-207 32
207-213 33
213-220 34
220-227 35
227-233 36
233-240 37
240-247 38
247-253 39





Um die passende Schuhgröße zu bestimmen, ist die Fußlänge und die individuelle Fußform Ihres Kindes wichtig. Denn die Füße von Kleinkindern können sich erheblich voneinander unterscheiden, besonders in der Weite. So wie es Kinder mit „normalen“ Füßen gibt, haben auch viele breite oder schmale Füße. Zudem kommen noch die Winkel der Fußzehen, die Höhe des Spanns, Ballenpunkte und viele weitere Eigenschaften, die es zu beachten gilt. Damit Sie all diese Merkmale beim Schuhkauf berücksichtigen können, wäre eine professionelle Messung in einem Schuhladen oder bei Kinderärzten mit einem WMS-Messgerät in der Praxis zu empfehlen. Denn mit dem speziell von Orthopäden und Schuhherstellern entwickelten „Weiten-Maß-System“ auch kurz WMS genannt, kann die Kinderschuhgröße Ihres Lieblings genau gemessen werden. Dieses gibt für die jeweilige Fußlänge und -breite eine entsprechende Schuhlänge und -weite an. Die WMS-Lizenznehmer setzen diese Längen und Weiten, gemäß der WMS-Richtlinien, in ihren Schuhmodellen um. So finden Eltern auch für etwas breite oder schmale Kinderfüße den passenden Kinderschuh. Bei dem WMS-System werden die Fußformen in drei Kategorien eingeteilt: weit, mittel und schmal.







Ein Kinderfuß ist ein kleines Wunder, denn er besteht aus 26 Knochen sowie zahlreichen Muskeln, Bändern und Sehnen. Durch die Zusammenarbeit der zehn Zehen sowie Längs- und Quergewölbe und Ferse entsteht maximale Funktionalität. Dank der hohen Beweglichkeit ist es für die Kinder ein leichtes unbeschwert zu springen und zu laufen. Aufgrund seiner beweglichen Eigenschaften büßt ein Kinderfuß oftmals auch an Stabilität ein. Umso wichtiger ist es, die Muskulatur regelmäßig zu trainieren, um einer Fußfehlstellung entgegenzuwirken.



Mit den folgenden Punkten unterstützen Sie eine gesunde Fußentwicklung Ihres Kindes

  • Die Kinderfüße sollten ausreichend Platz im Schuh haben. Dadurch können sich die kleinen Füße frei entwickeln und eine angemessene Muskulatur ausbilden. Eine Fußfehlstellung könnte durch zu enges Schuhwerk begünstigt werden.
  • Zudem sollte der Schuh fest genug sitzen, um für eine ausreichende Stabilität zu sorgen. Sitzt der Schuh zu locker an dem Kinderfuß, könnte die Fußmuskulatur zu schnell überanstrengt werden. Dadurch würde die Fehlstellung des Fußes begünstig werden.
  • Durch das Barfußlaufen wird eine gesunde Beanspruchung der Fußmuskulatur bewirkt. So werden die Unebenheiten des Untergrunds von der Fußmuskulatur automatisch ausgeglichen. Das Barfußlaufen über unterschiedliche Untergründe, trägt wesentlich zur Stabilisierung der Muskulatur und des Sprunggelenks bei. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie mit Barfußschuhen. In diesem Fall sind die Füße vor äußeren Einflüssen geschützt und können sich trotzdem gesund entwickeln.





Kinderfüße wachsen in der Regel nicht langsam und stetig, sondern schubweise. Oftmals laufen die Kleinen in viel zu kleinen Schuhen, weil sie sich noch nicht artikulieren können, um zu sagen, ob der Schuh drückt oder zu klein ist. Zudem haben Kinder ein anderes Schmerzempfinden und spüren durch die weichen Fußknochen nicht, dass die Kinderschuhe nicht mehr passen. Dementsprechend sollten Eltern die Füße ihres Kindes alle sechs bis acht Wochen nachmessen lassen.





Plitsch-Platsch - Kinder lieben es im Regen zu spielen, in Pfützen zu springen und durch den tiefsten Schnee zu stampfen. Damit die Kleinen das ohne Probleme auch tun können, sollten die Kinderschuhe den Herausforderungen Stand halten und die Kinderfüße trocken und warm halten. Die Materialien Gore-Tex und Sympatex sorgen bei den Kindern für das perfekte Fußklima und ebenso für atmungsaktive und wasserdichte Schuhe.


Kinder haben viele Schweißdrüsen an den Füßen genauso viele wie Erwachsene, eben nur auf einer viel kleineren Hautfläche. Da sich Kinder gerne und viel bewegen und deutlich aktiver sind als Erwachsene sind atmungsaktive Schuhe bei Kindern besonders wichtig, um die Füße trocken zu halten. Im Idealfall bleibt das Wasser draußen und der Schweiß kann ungehindert von innen nach außen entweichen. Dadurch bleiben die Kinderfüße bei jedem Wetter warm und trocken und werden durch eine optimale Atmungsaktivität temperiert. Bei den Gore-Tex und Sympatex handelt es sich um eine Membran, die mit einem sogenannten „Trägermaterial“, wie Vlies, Webware oder Leder zu einem Laminat zusammengeschweißt wird.





Wie funktioniert die Gore-Tex Technologie?

Das Material Gore-Tex besteht aus einer sehr dünnen, wasserdichten, winddichten und atmungsaktiven Membran. Diese enthält über 1,4 Milliarden Mikroporen pro Quadratzentimeter. Die kleinen Poren sind ungefähr 20.000 Mal kleiner als ein Wassertropfen. Demnach ist die Membran absolut wasserdicht und Schweiß kann einfach entweichen. Gore-Tex ist bluesign zertifiziert.

Kinderschuhe aus Sympatex

Sympatex setzt auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Alle Sympatex-Produkte sind zu 100 Prozent recycelbar und bestehen aus Polyetherester. Die Membran besitzt keine Poren, sondern ist auf eine physikalisch-chemisches Prinzip zurückzuführen. Dabei wird Körperfeuchtigkeit aufgenommen und nach außen abgegeben. Gleichzeitig ist das Material zu 100 Prozent wasserdicht und winddicht. Hierbei gilt: je höher die körperliche Leistung ist, desto besser funktioniert das Material. Zu den Zertifizierungen von Sympatex zählen Öko-Tex und bluesign. Dies spricht für die Verwendung von gesundheitlich unbedenklichem Material und eine umweltfreundliche Herstellung.

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