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Wenn der digitale Funke überspringt:
Informatik für Kinder und Jugendliche

Digitale Kinderwelt: Kreativität trifft auf Code

Eine kleine Hand wischt über den Bildschirm, wählt aus verschiedenen Symbolen ein besonders Buntes aus und tippt darauf. Schon unsere Jüngsten wissen, wie sie ihre Lieblings-Apps auf unserem Tablet oder Smartphone bedienen. Wie funktionieren aber eigentlich die Mini-Programme auf dem Handy? Wie werden Webseiten gebaut und womit lassen sich Roboter steuern? Die Zauberformel lautet: durch Programmieren. Bereits Grundschüler*innen können mithilfe von leichten Computersprachen und einfachem Informatikspielzeug lernen, technische Anweisungen zu erstellen. Kinder, die beginnend im jungen Alter an die digitalen Grundkenntnisse herangeführt werden, erlangen nicht nur ein umfassendes Verständnis für Technologie, sondern werden gleichzeitig früh in Medienkompetenz geschult.

Einen coolen Roboter aus Pappbechern oder LEGO®-Steinen bauen und animieren? Die Regie für einen eigenen Stop-Motion-Film übernehmen? Die ersten Befehle für das ausgedachte Spiel codieren? Welche Computersprachen sich für kinderleichtes Programmieren eignen und wie Jungen und Mädchen dank hilfreicher Gadgets und digitaler Lernspielzeuge die erdachten Informationen zum Leben erwecken, erfahren Sie hier.

Kinderleicht programmieren mit Scratch & Co.

Auf die Frage, welches Programm zum Coden am besten für Kinder und Jugendliche geeignet ist, gibt es keine klare Antwort. Manchmal hängt es auch einfach von der jeweiligen Neigung des Sohnes oder der Tochter ab. Verglichen mit einem Instrument, bevorzugt manch einer lieber das Klavier, währenddessen der oder die andere für Geige oder Tuba schwärmt. Es gibt jedoch einige Programmiersprachen, die besser zum Einstieg geeignet sind und verständlich die Grundlagen vermitteln. Wir geben einen Überblick, welche Plattformen sich gut zum Start eignen.



Scratch: Farbenfroh und intuitiv

Einen wunderbaren ersten Einstieg in die Welt der Computersprachen bietet beispielsweise Scratch. Die Webseite ist sehr visuell aufgebaut und farbenfroh gestaltet. Die Programmierung ist Block-basiert. Das heißt, hier haben Kinder die Möglichkeit, mit vorgefertigten virtuellen Bausteinen eigene Programme und Spiele zu erstellen. Ganz intuitiv gibt der Informatik-Nachwuchs einfache Anweisungen, in welcher Reihenfolge die gewünschten Aktionen ausgeführt werden. So wird das Programmieren ganz spielerisch erlernt. Schön ist auch, dass Scratch eine eigene Online-Community hat. Darüber können die fertiggestellten Projekte mit anderen Mitgliedern geteilt und besprochen werden.

Java: Coden wie die Großen

Auch Java ist eine sinnvolle und einfache Programmiersprache für Kinder. Diese Software eignet sich nicht nur zum ersten Üben und Erlernen, sondern wird tatsächlich in der Berufswelt für die Robotik und beim Entwickeln von Apps und Webseiten eingesetzt. Auch Schulkinder können mit Java Applikationen oder ganze Spielwelten selbstgestalten. Die Programmiersprache wird häufig auch in Computer-AGs oder im Informatik-Unterricht genutzt. Selbst wenn Software Entwickler*in nicht an erster Stelle als Berufswunsch steht, kann es dennoch für die schulische Laufbahn nicht schaden, sich erste Kenntnisse der meistgenutzten Techniksprache anzueignen.

Minecraft: Unbegrenzte Möglichkeiten

Eine weitere gute Möglichkeit, den Drang nach Computerspielen mit konstruktiver Bildung zu verknüpfen, ist das sehr populäre Videospiel Minecraft. Das Grundprinzip des Games ist denkbar einfach: Blöcke abbauen, aufbauen, kombinieren. Ganze Spielwelten können mit Hilfe der digitalen Pixel erschaffen werden. Ob Unterwasserlabyrinth, Freizeitpark oder mittelalterliche Burg – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Minecraft ist sowohl für den PC also auch für Spielkonsolen verfügbar und kann allein oder in der Gemeinschaft gezockt werden. Visuell erinnert Minecraft an die bekannten LEGO®-Figuren. Da liegt es nahe, dass auch vom dänischen Steine-Hersteller ganze Minecraft-Sets angeboten werden. Eine schöne Alternative für alle, die auch analog in die Welt der Quadratköpfe eintauchen wollen.

Mit Redstone, dem überaus wichtigen Rohstoff in Minecraft, kommt Strom ins Spiel. So lässt sich die virtuelle Welt von einfachen Schaltkreisen bis hin zu komplexen ingame-Computern spielend automatisieren. Hier sind lediglich Kreativität und logisches Denken gefragt, was Minecraft zu weit mehr als einem reinen Unterhaltungsspiel macht.

Das richtige Informatikspielzeug für Kinder

Ähnlich wie bei Programmiersprachen, stehen bei der Spielzeugwahl für Robotik und Informatik die Bedürfnisse und Vorlieben der Heranwachsenden im Vordergrund. Geht es ihnen eher um Bauen und Konstruieren, lieben sie Experimente oder spielen sie einfach gern mit mechanischen Figuren? Je nach persönlicher Neigung gibt es verschieden geeignete Varianten, die wir Ihnen einmal vorstellen.

Lernroboter zum Leben erwecken

Kennen Sie schon „Dash“ und „Dot“? Diese beiden lustigen Roboter ermutigen Kinder ebenfalls dazu, selbst das Programmieren auszuprobieren. Mit Hilfe einer App werden einzelne Befehle an die Maschinenmänner weitergegeben und diese somit zum Leben erweckt. So können die technischen Freunde Parcours absolvieren, Hindernisse überwinden oder gar eine Choreografie aufführen, ganz nach den individuellen Programmierwünschen der Kinder. Die Lerncomputer sind bereits ab sechs Jahren geeignet, für etwas ältere Mädchen und Jungen gibt es sogar clevere Roboter mit künstlicher emotionaler Intelligenz.



Vielfältigkeit mit dem Minicontroller

Für experimentierfreudige Kinder ab der dritten Klasse eignet sich zudem der Calliope. Die handliche programmierbare Computerplatine ist mit diversen Sensoren und LED-Lichtern ausgestattet und bietet vielfältige Möglichkeiten beim Entwickeln. Mit ein bisschen Übung und den richtigen Programmen kann der Nachwuchs den Minicontroller beispielsweise in einen Lautsprecher, ein Thermometer oder einen Kompass verwandeln. Der Calliope sieht vielleicht unspektakulär aus, ist aber vielseitig einsetzbar.

Erst Bauen, dann Programmieren

Eine gute Kombination aus Bauen und Programmieren bieten die Lernroboter von LEGO®. Auch ältere Kinder, die sonst nicht mehr unbedingt mit Klemmbausteinen spielen, finden an den programmierfähigen Modellen sicher Gefallen. Erst kann fleißig in der Familie gemeinsam gebaut werden, danach wird dann nach Lust und Laune entwickelt. Die Steuerung der kleinen Kerle läuft ebenfalls über eine App. Damit lassen sie sich dann bewegen, Musik machen und vieles mehr.


Spielerisch lernen für die Zukunft

Letztendlich ist es nicht von Wichtigkeit, welche Programmiersprache die Kinder erlernen oder welches Informatikspielzeug sie dafür zur Hilfe nehmen. Sie als Eltern können damit aber Ihrem Nachwuchs die Möglichkeit geben, digitale Kompetenzen aufzubauen und ihnen zugleich Kreativität und Problemlösungsfähigkeit mit auf den Weg geben. Außerdem ist es für Kinder toll, wenn sie ihre digitalen Projekte stolz der Familie präsentieren können und die Faszination der computeranimierten Welt auf die ältere Generation überspringt.

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