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Schulleben daheim:
So wird digitales Lernen zu Hause zum Kinderspiel

Digitale Kinderwelt: Lernen am Bildschirm

Für Eltern schulpflichtiger Kinder ist das (digitale) Lernen zu Hause nicht erst seit Corona ein fester Bestandteil ihres Alltags. Auch während des regulären Präsenzunterrichts wurde und wird der Wissenserwerb im eigenen Heim zu einem immer wichtigeren Part im Familienleben. Bei den Jüngeren geht es um Unterstützung bei den Hausaufgaben sowie elementaren schulischen Inhalten, wie dem Alphabet oder dem kleinen Einmaleins. Die Größeren benötigen vielleicht Hilfe beim Vokabeln abfragen, Gedichte üben oder Vorträge erstellen.

Je älter der Nachwuchs ist, desto mehr halten sodann Computer & Co. Einzug ins Kinderzimmer. Referate werden als PowerPoint-Präsentationen gehalten, Lerngruppen organisieren sich im Chat und für die Schülerzeitung sind die Texte auf dem USB-Stick oder in der Cloud gespeichert. Zudem finden mittlerweile auch Schulwettbewerbe online statt oder Lehrkräfte schicken Video- und Audiomaterial per Mail zur Vorbereitung der nächsten Stunde mit. Für die neuen digitalen Anforderungen sind deshalb neben der Medienkompetenz auch formale Bedingungen für das erfolgreiche Lernen am heimischen Bildschirm erforderlich.
Welche Voraussetzungen sind für einen optimalen Arbeitsplatz nötig? Mit welchen technischen Gerätschaften werden kleine und große Schulkinder bestens ausgerüstet? Wie gelingt es Familien, gemeinsam den richtigen Rhythmus zwischen Lernen und Abschalten zu finden? All das werden wir uns hier genauer anschauen.

Hell, ruhig, inspirierend: Die geeignete Lernumgebung schaffen

Natürlich dürfen Hausaufgaben auch mal am Wohnzimmertisch oder auf dem Teppichboden erledigt werden. Grundsätzlich aber ist es wichtig, für eine ruhige Lernatmosphäre im eigenen Kinderzimmer zu sorgen. Hier empfiehlt sich ein großer Schreibtisch am Fenster, in dem wichtige Arbeitsutensilien und Schulmaterialien verstaut werden können. Zudem ist es ratsam, ein qualitativ hochwertiges Schreibpult zu wählen, das mit dem Kind mitwächst und bei Bedarf etwas gekippt werden kann. Das Gleiche gilt für den Schreibtischstuhl. Neben Bequemlichkeit, Lieblingsfarbe oder -motiv sollte in der Anfangsphase der Schulzeit vor allem auf die Ergonomie für die jungen Rücken geachtet werden. Eine passende Schreibtischlampe sorgt für die nötige Lichtquelle in den Abendstunden oder bei Regenwetter. Grünpflanzen, ein Bücherregal oder ein gemütlicher Lesesessel runden das Ensemble ab, um dem Nachwuchs eine inspirierende Lernumgebung zu schaffen.

Stabiles WLAN, eigenes Gerät: Welche Technik braucht´s im Haus?

Die junge Generation wächst in ihrer Freizeit ganz selbstverständlich mit dem Internet auf. Das gleiche gilt natürlich auch bei schulischen Aktivitäten. „Siri, was heißt Hund auf Englisch?“ kann es da schon mal aus dem Kinderzimmer erklingen. Für die Recherche bei YouTube, Google & Co. ist deshalb eine stabile Internetverbindung unabdingbar. Vor allem wenn Eltern im Homeoffice arbeiten und noch weitere Geschwister im Haushalt leben.

Reicht in der Vorschulphase ein Tablet oder der elterliche Computer für die digitale Unterhaltung, sollte es in der Schulzeit schon ein eigenes Gerät sein, an dem Kinder nicht nur konsumieren, sondern auch Inhalte für den Unterricht erstellen können. Natürlich dürfen es am Anfang durchaus ältere, ausrangierte Modelle sein, gerade wenn die Kleinen den Umgang mit technischen Gerätschaften noch erlernen müssen. Aber spätestens, wenn wichtige Programme durch fehlende Updates nicht mehr durchführbar sind oder der Rechner die Langsamkeit einer Postschnecke erreicht hat, empfiehlt sich die Anschaffung einer eigenen technischen Schulausstattung.

Von Bluetooth-Maus bis Kopfhörer: Welche Hardware benötigt mein Kind?

Ob Desktop-PC oder Laptop ist neben dem persönlichen Geschmack auch eine Frage des Geldes. Der Vorteil eines Notebooks ist, dass das Gerät flexibel transportiert werden kann. Sei es innerhalb der eigenen Wohnung, wenn das Zimmer zum Beispiel noch mit den Geschwistern geteilt wird oder wenn sich die Lerngruppe zur Vorbereitung außerhalb trifft. Für einen Standcomputer spricht hingegen ein großer augenfreundlicher Monitor. Allerdings kann bei einem Laptop problemlos mit einem externen Bildschirm Abhilfe geschaffen werden. Zudem lohnt sich die Anschaffung einer Extra-Tastatur und einer kabellosen Computermaus.

Ein besonderes Highlight für Kinder sind sicherlich leuchtende Keyboards und Mäuse, die je nach Einstellung die Farben ändern können. Weiteres wichtiges Gadget bei der Ausstattung sind Kopfhörer. So werden andere Familienmitglieder nicht durch Online-Unterricht oder gemeinsame Computerspiele gestört. Andererseits ist auch die Privatsphäre der Heranwachsenden gewahrt. Hier ist es nur wichtig darauf zu achten, möglichst bequeme Kopfhörer zu wählen, die das Ohr umschließen und zudem einen integrierten Lärmschutzregler beinhalten, der die zarten Lauscher nicht schädigt.

Das richtige Limit: So regeln Eltern Bildschirmzeiten und Freizeitphasen

Die durchschnittliche Bildschirmzeit ist nachweislich in Zeiten von Home-Schooling gestiegen. Auch wenn Eltern sicherlich durch die besonderen Umstände des Öfteren mal ein Auge zugedrückt haben, ist es wichtig Prinzipien für das Lernen und Spielen an Computer, Tablet & Co. aufzustellen. Die Medienregeln werden am besten gemeinsam mit dem Kind besprochen und für alle sichtbar aufgeschrieben. Diese können zum Beispiel beinhalten, dass vor der Schule und zwei Stunden vor dem Schlafengehen keine digitalen Unterhaltungsprogramme mehr konsumiert werden.

Auch sollte sich die Zeit für (neue) Medien mit anderen analogen Aktivitäten abwechseln. Das gilt sowohl für schulische Aufgaben wie Recherche oder das Erstellen von Texten oder Präsentationen als auch für Video-Tutorials oder Computerspiele.

Da Kontrolle bekanntlich besser als Vertrauen ist, können sich Eltern auch hier die moderne Technik zu Nutze machen. Was früher die Zeitschaltuhr am Fernseher war, sind heute beispielsweise Family-Accounts, in denen Limits für Bildschirmzeiten, aber auch Nutzungsbeschränkungen für Webseiten und Apps festgelegt werden können. Kinder müssen dann um zusätzliche Zeit bitten, sollte ihr Kontingent aufgebraucht sein. Wöchentliche Aktualisierungen geben zudem einen hilfreichen Überblick über die Computeraktivitäten des Nachwuchses.

Digitale Lernwerkzeuge zur Inspiration und Kommunikation

Multimedia als Hilfsmittel für die persönliche Weiterbildung kann etwas Wunderbares sein. Mädchen und Jungen eignen sich durch Tutorials eigenständig neues Wissen an, trainieren spielerisch, mit neuen Medien umzugehen oder können auch zu Hause mit Schulfreund*innen und Lehrkräften kommunizieren. Wir als Eltern können da manchmal nur staunen, wenn das eigene Kind selbstsicher durch die Webseiten surft, über angesagte YouTuber*innen plaudert und ganze Spielwelten erschafft. Wie auch im echten Leben sind wir es, die dem Nachwuchs zunächst Leitplanken aufzeigen und ein Stück begleiten, aber dann auch im virtuellen Raum ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Und sicherlich selbst noch viel Spannendes und Neues dabei lernen können!

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