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Kinderhandschuhe

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Kinderhandschuh-Ratgeber: Es kann ruhig kalt werden

Inhaltsverzeichnis

Wie aber finden Sie das passende Modell für Ihren Nachwuchs? Welche Extras und Funktionen sind im Alltag Ihres Kindes sinnvoll? Worin unterscheiden sich die einzelnen Materialien? Unser Ratgeber stellt wissenswerte Informationen zusammen, die Ihnen die Suche nach dem Kinderhandschuh Ihrer Wahl erleichtern.

Gefrorene Pfützen laden zum Schlittern ein, Eiszapfen verleihen Laternen und Regenrinnen eine zauberhafte Optik und spätestens, wenn der erste Schnee vom Himmel fällt, gibt es kein Halten mehr. Mit ihrem ganz eigenen Charme lockt die kalte Zeit des Jahres kleine und größere Abenteurer vor die Tür. Die sinkenden Temperaturen schränken den Spaß am Spiel im Freien keineswegs ein. Mit der richtigen Kleidung und wärmenden Accessoires ausgestattet, ist der Nachwuchs für Abenteuer in der kalten Jahreszeit gewappnet. Schlittschuhlaufen, den Hang hinunterrodeln oder einen Schneemann bauen – jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren. Neben gefütterten Jacken und Schneehosen, Mützen und Schals erweisen sich Handschuhe als unverzichtbare Begleiter, die Hände und Finger jederzeit warm halten.

1. Faust- oder Fingerhandschuh?

Handschuhe lassen sich grob in zwei Kategorien unterteilen: Faust- und Fingerhandschuhe. Fausthandschuhe umschließen nur den Daumen separat und bringen die anderen Finger gemeinsam in einer wärmenden Hülle unter. Das Anziehen der entsprechenden Modelle gestaltet sich besonders einfach und bereitet auch jüngeren Kindern kaum Probleme. Aufgrund ihres großzügigen Schnitts bieten Fäustlinge jede Menge Platz, um Luft in ihrem Inneren einzuschließen. Sie legt sich als isolierende Schicht zwischen das Textil und die Hand und speichert dort zuverlässig Wärme.

Prinzipiell funktionieren auch Fingerhandschuhe auf die gleiche Art und Weise. Da bei ihnen jedoch jeder einzelne Finger in einem separaten Futteral untergebracht ist, ist ihre Isolationsleistung in der Regel geringer, das Anziehen herausfordernder. Wer es trotzdem meistert, wird damit belohnt, beim Spiel auch kleine und feinere Bewegung mit seinen Händen ausführen zu können.

Kurzfingermodelle stellen eine Sonderform der Kinderhandschuhe dar. Sie lassen die Fingerspitzen frei. Das Zupacken und Greifen ist mit ihnen ebenso einfach möglich wie mit bloßen Händen. Als praktische 2-in-1-Variante überzeugen sie zugleich mit wärmendem Komfort: Ein Überzug kann bei Bedarf über die Finger geklappt werden und verwandelt das Design im Nu in einen Fäustling.

2. Welche Anforderungen stellen Sie?

Kinderhandschuhe sollten idealerweise optimal auf Ihren Spross und seinen Alltag abgestimmt sein. Ist der Nachwuchs noch klein und bei Kälte draußen meist im Kinderwagen, eingekuschelt in einen Fußsack, unterwegs, müssen die Modelle andere Anforderungen erfüllen als beim Toben im Schnee. Steht das Kind zum ersten Mal auf Skiern, können sich spezielle Details als nützlich erweisen, die beim Fahrradfahren keine Rolle spielen. Schauen Sie sich an, was Ihr Kind vorhat und wie viel Zeit es an der frischen Luft verbringt, bevor Sie sich für ein Paar Kinderhandschuhe entscheiden.

3. Welche Rolle spielt das Material?

Handschuhe sollen die Finger ihrer Träger in erster Linie warmhalten. Natürliche Materialien erfüllen diesen Zweck ebenso wie synthetische. Kinder und Eltern können ganz nach Geschmack und Vorliebe wählen, ob ihnen die einzelnen Rohstoffe als Strick, Fleece, Softshell oder Funktionsgewebe besser gefallen. Während klassische Strickmodelle mit einem kompakten Maß überzeugen, das in jeder Tasche Platz findet, bietet kuscheliges Fleece einen hohen Lufteinschluss und somit auch eine hohe Isolation. Atmungsaktives Softshell passt sich dank elastischer Eigenschaften optimal an, feines Gewebe setzt auf winddichten Tragekomfort.

Kinderhandschuhe bestehen nicht selten aus einem Oberstoff, einem Futter und einer Wattierung. Die verschiedenen Materialtypen und ihre Vorteile können also ohne Weiteres in einem Modell zusammentreffen.

Was die Wahl der Rohstoffe angeht, kommen üblicherweise vor allem folgende Qualitäten zum Einsatz:

Wolle

Wolle verfügt selbst in feuchtem Zustand über eine hohe Wärmeleistung. Aufgrund dieser Beschaffenheit eignet sie sich optimal als Obermaterial, Futter und Isolierung.

Polyamid und Polyester

Die am häufigsten für Handschuhe verwendeten synthetischen Materialien sind Polyamid und Polyester. Sie bieten strapazierfähige, schnelltrocknende und pflegeleichte Eigenschaften. Als Futter sorgen sie dafür, dass Feuchtigkeit schnell nach außen transportiert wird und die Hände trocken und warm bleiben.

Daunen und synthetische Wattierungen

Mit Daunen gefüllte Handschuhe sind optimal für knackig kaltes und trockenes Wetter. Ihre Wärmeleistung lässt allerdings nach, wenn sie nass werden. Auch mit einer klassischen Zellstoffwattierung verhält es sich ähnlich. Kunstfaserdaunen sind hier klar im Vorteil. Sie isolieren dank ihres hohen Lufteinschlusses hervorragend und behalten ihre Bauschkraft auch bei Feuchtigkeit.

4. Funktionalität

Ist der Nachwuchs auch bei Minusgraden ausdauernd in der Natur unterwegs, ist hohe Funktionalität gefragt. Die Handschuhe sollten möglichst atmungsaktiv, wind- und wasserdicht sein. Wichtig ist, dass sämtliche der verwendeten Textilien vom Oberstoff bis zum Futter zusammenwirken und sich in ihrer Funktionalität ergänzen.

4.1 Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität wird als MVTR (moisture vapour transmission rate) ausgewiesen. Ihr Wert gibt an, wie viel Gramm Feuchtigkeit über einen Zeitraum von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Stoff verdunsten können. Je höher der Wert, desto mehr Wasserdampf entweicht durch das Gewebe oder Gestrick nach außen.

Für Handschuhe spielt der Wert insofern eine große Rolle, als dass feuchte Hände wesentlich schneller auskühlen als trockene. Zu beachten ist, dass alle verwendeten Materialien vom Oberstoff bis zum Futter gleichermaßen atmungsaktiv sein müssen.

4.2 Winddichtigkeit

Sobald Wind durch den Kinderhandschuh pfeift, fühlen sich die Hände und Finger kälter an, als sie tatsächlich sind. Je höher die Windgeschwindigkeit, desto größer ist der Unterschied der tatsächlichen und empfundenen Temperatur. Materialien gelten dann als winddicht, wenn sie maximal fünf Liter Luft pro Sekunde durch einen Quadratmeter Stoff hindurchlassen. Dichte Synthetikgewebe gelten als windabweisend, wirklich dicht wird eine Textilie nur in Kombination mit Membranen.

Exkurs Membran:
Unter einer Membran versteht man eine dünne, meist aus Polytetrafluorethylen oder Polyester und Polyether bestehende Trennschicht, die dauerhaft mit einem Textil verbunden wird. Sie lässt einerseits Flüssigkeiten oder Gase nach außen gelangen, hindert dieselben aber am Durchdringen des Stoffs nach innen.

4.3 Wasserdichtigkeit

Nässe fungiert als Kältebrücke. Dringt sie durch den Außenstoff bis zum Futter der Handschuhe vor, hebt sie die isolierende Wirkung der Wattierung auf und Wärme wird nach außen abgeleitet.

Wer auf Nummer sicher gehen und wissen will, wie gut ein textiles Erzeugnis vor Feuchtigkeit schützt, muss die Wassersäule des Produkts betrachten. Sie gibt an, welchem Wasserdruck der Stoff standhält, bevor er Nässe hindurchdringen lässt.

Auch wasserdichte Eigenschaften können durch den Einsatz von Membranen erzielt werden. Alternativ stehen verschiedene Beschichtungen zur Verfügung. Versiegelte Nähte bilden eine optimale Ergänzung: Sie schließen den durch die Nadel perforierten Stoff zuverlässig ab.

5. Handschuhe für Kinder setzen auf Details

Die Schnittform ist gewählt, die Materialien sind gefunden und der Nachwuchs hat seine Meinung zu den verschiedenen Designs von knallig bunt bis klassisch sportiv kundgetan? Dann ist es Zeit, einen Blick auf die Details der Kinderhandschuhe zu werfen.

5.1 Verschlüsse und Co.

Damit die Hände des Kindes warm bleiben, ist es unerlässlich, dafür zu sorgen, dass weder kalte Luft noch Schnee ins Innere der Handschuhe gelangen. Strickaccessoires setzen zu diesem Zweck auf klassische Rippstrickbündchen, aber auch Gummizüge oder Klettverschlüsse sorgen für einen guten Sitz und dichten Abschluss am Handgelenk. Sind die Kleinen gern und viel im Schnee unterwegs, empfiehlt es sich, Modelle mit langen Schäften zu wählen. Sie können sowohl über den Ärmeln der Jacke als auch darunter getragen werden und halten Feuchtigkeit und Nässe zuverlässig auf Abstand. Verschlüsse, die bis in den Handrücken reichen, erleichtern den Kleinen das An- und Ausziehen.

5.2 Verstärkte Partien

Will Ihr Nachwuchs das Klettergerüst auch in der kalten Jahreszeit erobern und ausgelassen an Seilen hangeln? Achten Sie auf verstärkte Partien am Daumen und den Handinnenflächen der Handschuhe. Die Besätze erhöhen die Strapazierfähigkeit und sorgen dank rutschhemmender Materialien dafür, dass es dem Kind leichter fällt, Dinge festzuhalten und zu greifen. Auch Gummierungen erfüllen den gleichen Zweck.

5.3 Bänder und Haken

Eigentlich sollte es bei Minusgraden sofort auffallen, wenn ein Handschuh verloren geht. Zu Hause findet sich aber nicht selten nur die Hälfte eines ursprünglichen Pärchens wieder. Praktische Bänder, die die einzelnen Handwärmer miteinander verbinden, sind vor allem an Babyhandschuhen und Modellen für Kleinkinder zu finden. Die Schnur wird durch die Ärmel der Jacke oder des Schneeanzugs gezogen, und auch wenn die Kleinen ihre Handschuhe ausziehen, sind sie sicher fixiert und können nicht verloren gehen.

Viele Modelle verfügen über praktische Haken, mit deren Hilfe sich Paare zusammenfassen lassen. Skihandschuhe sind nicht selten mit einer Handschlaufe ausgestattet, die die wärmenden Extras am Handgelenk befestigt.

5.4 Reflektoren

Ist Ihr Kind im Straßenverkehr oder auf der Skipiste unterwegs, erweisen sich Reflektoren als nützliche Details. Sie erhöhen die Sichtbarkeit in Dämmerung oder Dunkelheit und somit auch die Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer und Wintersportler.

6. Die richtige Größe

Nur ein Handschuh in der richtigen Größe hält die Hände wirklich warm. Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit, ob das aktuelle Modell Ihres Sprösslings noch ausreichend Platz für ein isolierendes Luftpolster bietet. Unsere einfache Messanleitung und die praktische Größentabelle machen es Ihnen leicht:

Messen Sie den Handumfang Ihres Kindes circa auf Höhe der Fingerballen, lassen Sie den Daumen unberücksichtigt. Anhand des Messwerts lässt sich die entsprechende Größe einfach ablesen.

Handumfang in cm Handschuhgröße

weniger als 12

0

12

1

13

2

14

3

14,5

3,5

15

4

15,5

4,5

16

5

16,5

5,5

17

6

18

6,5

19

7

20,5

7,5

22

8

23

8,5

24

9

Ist der Nachwuchs gerade nicht zur Stelle, können Sie die Handschuhgröße auch anhand folgender Faustregel bestimmen: Teilen Sie das Alter des Kindes einfach durch Zwei. Selbstverständlich fallen auch Kinderhandschuhe unterschiedlich aus. Im Zweifelsfall hilft nur die Anprobe.

7. Favoriten im Fokus

Bevor Sie sich auf die Suche nach dem passenden Winteraccessoire für Ihr Kind machen, möchten wir Ihnen noch einige unserer beliebtesten Marken vorstellen.

Barts

Barts

Auch wenn Barts Geschichte 1986 an den Stränden von Saint Tropez begann, fühlt sich das in Amsterdam ansässige Unternehmen in winterlichen Gefilden wohl. Zum Sortiment gehören funktionale Accessoires für Damen und Herren, Mädchen und Jungen. Neben klassischen Strick- und Fleecehandschuhen bestechen vor allem die lustigen, mit Gesichtern verzierten Fingerhandschuhe und wasserabweisenden Nylon-Fäustlinge im 3D-Design.

Sterntaler

Sterntaler

Bereits seit 1965 lässt die Marke Sterntaler Kindermärchenträume wahr werden. Zum Sortiment der in Dornburg-Dorndorf ansässigen Firma gehören Fleecehandschuhe in allen Variationen. Fäustlinge für die Kleinen und Fingervarianten für die Größeren zeigen sich mit elastischen Bündchen oder praktischem Klettverschlüssen. Auch mit Reflektoren ausgestattete, warm gefütterte Modelle aus wasser- und winddichten Geweben bereichern die Produktpalette.

döll

Döll

Die 1842 gegründete Marke döll begeistert Eltern und Kinder als absoluter Mützenspezialist, der auch stilvolle Schals und Handschuhe im Sortiment hat. Die Kreationen sind aus Strick, Fleece oder wasserdichten Funktionsmaterialien gefertigt. Wendedesigns und mit niedlichen Gesichtern verzierte Fingerspitzen sorgen für Extraspaß unter jungen Handschuhträgern.

VAUDE

Vaude

Die nachhaltig produzierende Outdoormarke VAUDE setzt auf sportive und funktionale Designs. Wasser- und windabweisende sowie atmungsaktive Eigenschaften verstehen sich bei Fäustlingen, Finger- und Skihandschuhen beinahe von selbst. Besonderes Merkmal: Die vorgeformte Passform sorgt für einen guten Sitz und hohen Tragekomfort.

Jack Wolfskin

Jack Wolfskin

Jack Wolfskin steht seit 1981 für Funktionsbekleidung auf hohem Niveau. Die Handschuhe des Unternehmens bilden da keine Ausnahme. Aus Fleece, Softshell oder Gewebe gefertigt überzeugen die Accessoires mit praktischen Klettverschlüssen, die sich weit öffnen lassen. Verschiedene Technologien, die für die leichten, wind- und wasserdichten, atmungsaktiven und wärmenden Eigenschaften der Fäustlinge und Fingerdesigns verantwortlich sind, sorgen für hohen Komfort. Die rutschfeste Tatzengummierung an den Innenseiten der Handflächen bietet einen guten Griff und verweist zugleich gekonnt auf die Marke.