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Sandmännchen

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    Das Sandmännchen

    Das Sandmännchen gehört seit 1959 bei unzähligen Familien zum abendlichen Ritual des Zubettgehens dazu. Eingebettet in eine Rahmenhandlung wird in jeder Folge eine Gute-Nacht-Geschichte gezeigt. Anschließend wirft das Sandmännchen allen Kindern Traumsand in die Augen, um ihnen schöne Träume zu bescheren.

    Seit wann gibt es das Sandmännchen?

    Interessanterweise gibt es zwei Sandmännchen: einen Ost-Sandmann und einen West-Sandmann, die beide 1959 das erste Mal über den Bildschirm flatterten. Die ursprüngliche Idee zu der Fernsehfigur des Sandmanns hatte die Urheberin Ilse Obrig. Sie entwickelte gemeinsam mit einer Puppengestalterin eine kleine Handpuppe. Doch bevor die erste Sendung unter dem Namen „Sandmännchens Gruß für Kinder“ am 01. Dezember 1959 beim Sender Freies Berlin (SFB) ausgestrahlt wurde, sendete der ostdeutsche Deutsche Fernsehfunk (DFF) am 22. November 1959 „Unser Sandmännchen“. Die Fernsehmacher im Osten Deutschlands hatten von den Plänen des West-Berliner Senders erfahren und im Nu eine eigene Kindersendung produziert. Beide Sender greifen auf die literarische Vorlage zurück und stellen den Sandmann als kleinen Mann mit weißem Bart dar. Die technische Umsetzung erfolgt ebenfalls in allen Fernsehsendungen als Stop-Motion- animierte Trickfilm-Puppe.

    Was zeichnet die Sandmännchen-Sendungen aus?

    Die abendlichen Sendungen laufen nach dem gleichen Schema ab, denn Kinder lieben Rituale. Die Rahmenhandlungen zeigen den Sandmann in den unterschiedlichsten Situationen und in jeder Jahreszeit. Alltagsszenen kommen ebenso vor wie unzählige Reisen. Der Sandmann nutzt Autos, Rennwagen, Eisenbahnen, Flugzeuge, Schlitten, Gondeln, Fahrräder, Kutschen und sogar Raketen, um ins All zu fliegen. Parallel dazu läuft das Sandmann-Lied, wobei es eine Ost- und eine West-Version gibt. Die Ost-Version hat sich hier jedoch durchgesetzt. Eingebettet in die Rahmenhandlung ist jeweils ein Kurzfilm, der „Abendgruß“. Hier kommen wiederkehrende Figuren vor, die Abenteuer erleben oder den Kindern spielerisch etwas lehren möchten. Nach dem Abendgruß erscheint noch einmal der Sandmann, streut den Kindern eine große Portion Traumsand in die Augen und winkt zum Abschied.

    Welche Figuren gibt es bei „Unser Sandmännchen“?

    • Das Sandmännchen: Die Hauptfigur. Der kleine Mann mit dem weißen Bart und der Mütze trägt häufig einen Cape-ähnlichen Umhang. Charakteristisch ist, dass der Sandmann nicht spricht, sondern die Szenen mit ihm mit dem Sandmann-Lied untermalt sind.
    • Pittiplatsch: Er wird kurz Pitti genannt und ist ein kleiner Kobold, der es liebt, sich Quatsch auszudenken. Pittiplatsch ist klein, kugelrund und dunkelbraun. Später wurde er mit Schnatterinchen und Moppi zum beliebtesten Trio des Kinderfernsehens der DDR.
    • Schnatterinchen: Die gelbe Ente Schnatterinchen ist die Freundin von Pittiplatsch. Sie ist freundlich, höflich und hilfsbereit und gelegentlich ein bisschen besserwisserisch. Typisch für ihre Sprache ist das wiederkehrende „nak nak“, das an die Geräusche von echten Enten erinnert.
    • Moppi: Er ist der leicht ungezogene Hund in dem lustigen Trio, der Pitti häufig zu Streichen überredet. Schnatterinchen als die Vernünftige der Drei, bekehrt die beiden anderen in den meisten Fällen, ihre Streiche zu bereuen.
    • Herr Fuchs und Frau Elster erinnern an ein sich kabbelndes Ehepaar. Typisch ist, dass sie sich siezen. Herr Fuchs wohnt in seinem Bau und „Elsterchen“, wie Frau Elster genannt wird, in ihrem Nest.
    • Plumps: Der neugierige Wasserkobold fällt mit seinen strubbeligen, blauen Haaren sofort auf. Er erlebt mit seinem besten Freund, einem kleinen Küken, spannende Abenteuer und entdeckt seine Umwelt.

    Welche Fan-Artikel gibt es zu der Figur des Sandmanns?

    Rund um den kleinen Mann mit dem weißen Bart und seine Freunde gibt es zahlreiche Fan-Artikel.
    Spiel und Spaß mit dem Sandmann: Echte Fans müssen nicht bis zum Abend warten, um ihr geliebtes Sandmännchen zu erleben. Die Puppe ist prima zum Schmusen geeignet und mit der Handpuppe können sich Kinder eigene Geschichten ausdenken. Malbücher mit lustigen Motiven fördern die Fantasie und die Motorik und Spiele wie Quartett, Ludo (besser bekannt unter „Mensch ärgere dich nicht“) oder andere Brettspiele sorgen für jede Menge Spaß am Küchentisch.
    Sandmännchen DVDs, CDs, Hörspiele & Bücher: Kleine Fans haben vielleicht auch zwischendurch mal Sehnsucht nach einer Sandmann-Folge. Kein Problem mit den DVDs, auf denen verschiedene Folgen zusammengefasst sind. Und zum Ausruhen am Mittag oder zum Einschlafen am Abend eignet sich eine CD mit Liedern, ein Hörspiel oder ein Buch zum Vorlesen und Angucken ganz wunderbar. Und die ganz Kleinen genießen beim Einschlafen die Sandmann-Melodie aus der Spieluhr.
    Weitere Fan-Artikel rund um den Sandmann: Anhänger des Sandmännchens können bei den Fan-Artikeln wirklich aus dem Vollem schöpfen. Mit dem Kochset schmeckt sogar der Spinat und mit einem Sandmann aus Plüsch verreist auch der kleinste Urlauber nochmal so gerne. Kinderzimmer werden mit Wandtattoos geschmückt und im Herbst kann die Laterne den Weg der kleinen Fans leuchten. Und sogar modisch begleitet der kleine Sandmann seine Fans und findet sich auf Babymode oder dem kuscheligen Pittiplatsch Kissen wieder.

    Für welches Kindesalter sind die Sandmann-Folgen gemacht?

    Besonders Kinder im Vorschulalter von ca. 2 bis 5 Jahren sind die Kernzielgruppe. Doch selbst Grundschulkinder schauen gerne die liebevoll produzierten Filme und holen sich ihre Portion Traumsand ab, um anschließend beruhigt ins Bett zu gehen.

    Sandmann, lieber Sandmann – ein Fazit

    Nicht nur Kinder lieben die Geschichten. Oft schauen die Familien gemeinsam die Sendung, da es zum abendlichen Ritual gehört, den Tag der Kinder mit diesen immer guten und positiven Filmen zu beenden. Darüber hinaus sind die Abendgruß-Geschichten durchaus lehrreich, zeigen sie doch Abenteurer, Quatschmacher und andere Figuren, die ihr Leben erleben und durch Fragen und Ausprobieren jeden Tag dazu lernen.

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