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Ferngesteuerte Autos

(273 Artikel)

Ferngesteuerte Autos-Ratgeber: Fahrspaß im Miniformat

Inhaltsverzeichnis

Schon die kleinsten Fahrzeugfans erliegen dem Reiz ferngesteuerter Autos. Voller Begeisterung übernehmen sie die Kontrolle über die Miniversionen eleganter Ferraris und cooler Trucks, lassen sie vorwärts oder rückwärts fahren, nach rechts oder links abbiegen. Über nahezu alle Altersklassen hinweg bereitet es Kindern Freude, geschickt um Möbel und Hindernisse zu manövrieren, rasante Rennen auszutragen oder ihr Spiel mit maßstabsgetreuen Nutzfahrzeugen besonders realistisch zu gestalten. 

Die verschiedenen Modelle fordern den Nachwuchs mit technischen Raffinessen heraus, setzen auf Schnelligkeit, wirklichkeitsgetreue Funktionen oder besonders robuste, stunttaugliche Designs. Je nach Geschmack und Entwicklungsstand liegt mal das eine, mal das andere Modell in der Wertung kleiner und größerer Fahrer vorn.

Auf der Suche nach einem Fahrzeug, das den Vorstellungen des eigenen Kindes entspricht, ergeben sich häufig eine Menge Fragen. Was bedeutet die Abkürzung RC? Welche Funktionen sind in welchem Alter sinnvoll? Worin unterscheiden sich die verschiedenen Ausführungen überhaupt? Werfen Sie einen Blick in unseren Ratgeber. Er liefert Ihnen viele nützliche Informationen rund um das Thema ferngesteuerte Autos und unterstützt Sie dabei, sich für ein Modell zu entscheiden, das Ihnen zusagt.

1. Was bedeutet ferngesteuert?

Ganz gleich, ob es sich um ein Feuerwehrauto oder einen LKW handelt: Fällt der Begriff ferngesteuert im Zusammenhang mit Spielzeugautos, bezeichnet er meist Produkte, die mittels Funktechnik kontrolliert werden können. Neben klassischen Ausführungen fallen auch per Smartphone über Bluetooth gesteuerte Varianten unter dieses Prinzip: Die Fernbedienung als Sender übermittelt Signale in Form elektromagnetischer Wellen an ein Empfangsgerät – das Fahrzeug. Der englische Begriff für diesen Vorgang lautet radio control. Die Bezeichnung remote control ist weiter gefasst. Unter ihr versteht man alle Arten von Steuerung, die sich mit einigem Abstand zum Empfänger befinden. Das Bedienelement kann dabei ruhig mittels Kabel an das Fahrzeug gebunden sein, wie dies zum Beispiel bei den großen Baukränen und Baggern von Dickie Toys der Fall ist. Auch infrarotgesteuerte Spielzeuge sind aufgrund ihrer geringen Reichweite ein Beispiel für remote control. Interessant zu wissen: Ist von RC-Autos die Rede, kann es sich sowohl um Varianten mit radio control als auch remote control handeln.

2. Ab welchem Alter sind ferngesteuerte Autos empfehlenswert?

Bereits ab circa zwei Jahren können Kinder mit ferngesteuerten Fahrzeugen, wie sie TOMY oder Revell im Angebot haben, spielen. Die Einsteigermodelle sind thematisch und technisch optimal auf die jüngste Zielgruppe und ihre motorischen Fertigkeiten abgestimmt. Die Handhabung ist einfach gehalten, die Konstruktion bewusst mit abgerundeten Kanten und wenigen Kleinteilen ausgestattet. Neben Auffahrunfällen verkraften die kompakten Spielzeugmobile auch kleine Stürze problemlos.

Komplexere Designs wie die wandelbaren Fahrzeuge von Spin Master sprechen vor allem Schulkinder und Jugendliche an. Sie setzen auf besondere Details wie eine integrierte Drohne oder ein Headset, das den Fahrer mithilfe eines Smartphones ins Innere des Wagens versetzt. Auch die im Maßstab 1:32 umgesetzten Nutzfahrzeuge von SIKU erfreuen sich in dieser Altersklasse großer Beliebtheit aufgrund ihrer detailgetreuen Funktionalität. Wie bei allen Spielzeugen gilt auch für RC-Autos, dass das gewählte Produkt optimal an den Entwicklungsstand des Kindes angepasst sein sollte. Nur wenn der Nachwuchs weder über-, noch unterfordert ist, hat er Spaß am Ausprobieren und Sich beschäftigen. Nutzen sie die Altersempfehlungen der Hersteller als erste Orientierung und nehmen Sie die technischen Einzelheiten der Produkte genau unter die Lupe. Jedes Kind verfügt über individuelle Stärken und Fähigkeiten, die es im Spiel einsetzt. Rücken Sie Ihr Kind bei der Auswahl eines Automodells in den Fokus und versuchen Sie die folgenden Punkte optimal auf seine persönlichen Fertigkeiten abzustimmen:

2.1 Geschwindigkeit

Keine Frage – der Nachwuchs findet Gefallen an hohen Geschwindigkeiten. Als Eltern sollten Sie aber eines nicht außer Acht lassen: Je mehr Tempo ein Auto bietet, desto anspruchsvoller ist es auch zu lenken und in der Spur zu halten. Kinder bis zum vierten Lebensjahr sind mit fünf bis sieben Kilometer pro Stunde schnellen Modellen in der Regel ausreichend gefordert. Für Fahrer im Schulalter dürfen die Flitzer ruhig mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Die Motorik ist in diesem Alter meist ausreichend entwickelt, um Strecken auch in höherem Tempo ohne Auffahrunfall zu meistern. Großes Plus schneller Fahrzeuge: Rennen mit Freunden oder der Familie bieten eine gemeinsame Beschäftigungsmöglichkeit, die selbst Teenager an die frische Luft lockt. Fahren die kleinen Hobbypiloten überwiegend in der Wohnung, müssen sie in der Regel vielen Hindernissen ausweichen und sich mehr auf das Lenken konzentrieren. Hierbei kann die Geschwindigkeit getrost etwas zurückstehen.

2.2 Fernsteuerung

Welche Steuerung der Nachwuchs bevorzugt, ist nicht selten eine reine Gewohnheitsfrage. Die klassische Pultfernsteuerung wird mit beiden Händen gehalten und den Daumen betätigt. Pistolenvarianten regulieren die Geschwindigkeit über den Abzug, gelenkt wird über ein drehbares Rad an der Seite. Sie liegen bequem in einer Hand. Für die Kleinsten unter den Fahrzeugführern stehen auch Steuerungen, die sich besonders einfach bedienen lassen, zur Verfügung.

Generell lässt sich festhalten, dass für jede Funktion des Autos ein Kanal über die Fernbedienung angesteuert werden muss. Je mehr Funktionen ein technisches Gerät aufweist, desto komplexer gestaltet sich auch das Bedienelement. Ferngesteuerte Autos, die lediglich nach vorne und hinten manövriert werden können, bieten einen einfachen Einstieg in die Materie, da die Steuerung übersichtlich gestaltet werden kann. Fortgeschrittene werden auf die Möglichkeiten in sämtliche Richtungen lenken zu können aber sicher nicht verzichten wollen. Jüngere Kinder und Fahranfänger sind mit einer übersichtlichen Steuerkonsole mit Vollausschlag vermutlich zufrieden: Die Geschwindigkeit und auch die Lenkausschläge sind bei dieser Variante fix. Möchte der Nachwuchs mit zunehmendem Alter und Geschick feinere Abstufungen nutzen, benötigt er eine stufenlos regulierbare Fernbedienung.

2.3 Senderreichweite

Je jünger der Nachwuchs ist, desto mehr Wert legt er darauf, nah am Geschehen zu sein. Die Sportwagen, LKWs oder Traktoren benötigen keine große Reichweite. Das Kind steuert sie in einem bestimmten Radius um sich herum oder folgt ihnen. Für das Spiel innerhalb der Wohnung sind neben kabelgebundenen Baustellenfahrzeugen oder spurgebundenen Rennbahnen auch Wagen geeignet, deren Steuerung keine großen Distanzen überwindet. Anders verhält es sich, wenn der Nachwuchs sein Gefährt auch mal ein wenig Strecke zurücklegen lassen möchte. Die Steuerung muss eine größere Entfernung bewältigen. Faktoren wie die Sendeleistung, Ausrichtung der Antennen und auch mögliche Hindernisse müssen berücksichtigt werden, da sie die Reichweite eines Senders beeinflussen können.

2.4 Fahrzeit und Stromversorgung

Wenn der Nachwuchs sportliche Rennautos über die Piste lenkt oder robuste Jeeps durchs Gelände steuert, erscheint ihm die limitierte Fahrzeit der ferngesteuerten Spielzeuge sicher kurz. Abhängig vom Antrieb, der Größe und Geschwindigkeit des Autos liegt sie zwischen fünf und 45 Minuten. Sofern es sich nicht um benzinbetriebene Modelle handelt – die eher erwachsenen Fahrern vorbehalten sind – müssen entweder die Batterien oder Akkus gewechselt werden, bevor die Fahrt im Anschluss weitergehen kann. Werfen Sie einen Blick auf unsere folgende Tabelle. Sie bietet Ihnen einen schnellen Überblick über die Eigenschaften der verschiedenen Stromquellen.

Batterien Akkus

einfach in der Handhabung

wieder aufladbar und daher umweltverträglicher

auch jüngere Kinder können die kleinen Stromspeicher unter Aufsicht austauschen

Ladezeit muss abgewartet werden

das Spiel kann sofort weiter gehen

auf lange Sicht kostengünstiger

Nicht vergessen: Auch die Fernbedienung benötigt Strom!

3. Wo soll das Fahrzeug fahren?

Bevor sich Ihr Kind für einen Wagen entscheidet, sollten sie zusammen den hauptsächlichen Einsatzort bestimmen. In der Wohnung sind langsamere und kompaktere, ferngesteuerte Autos klar im Vorteil. Zielsicher bahnen sie sich ihren Weg zwischen Sofa, Esstisch und Bücherregal hindurch. Ein kleinerer Wendekreis erleichtert das Manövrieren. Griffige Reifen verfügen auch auf Fliesen, Laminat oder Parkett über ausreichend Haftung.

RC-Autos, die hauptsächlich draußen gefahren werden, sollten deutlich robuster konstruiert sein. Neben einer stabilen Verarbeitung, die auch den ein oder anderen Überschlag übersteht, ist es sinnvoll, wenn das Modell einen größeren Bodenabstand und eine gute Federung aufweist. Ein Allradantrieb leistet auf Ausflügen in unebenes Terrain gute Dienste. Man erkennt ihn an der Kennzeichnung 4WD, die für 4 Wheel Drive steht.

4. Welche Designs gibt es?

Markanter Geländewagen oder schlanker Flitzer? Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich nicht allein in ihrer Optik. Rennwagen sind ebenso wie ihre großen Vorbilder auf Geschwindigkeit ausgelegt. Leichte Materialien wie Aluminium und Kunststoff und das aerodynamische Design lassen die sportlichen Autos schnell unterwegs sein. Ihr tiefer Schwerpunkt sorgt für eine gute Straßenlage. Als Buggys werden speziell auf das Gelände ausgelegte Modelle bezeichnet. Große Profilreifen, Stoßdämpfer und eine minimalistische Erscheinung zählen zu ihren Merkmalen. Auch Jeeps oder Monstertrucks weisen ähnliche Details auf. Die höherliegende Karosserie ist mit Extras wie Überrollbügeln und flexiblen Antennen optimal für Stunts und Sprünge geeignet. Bestimmte Themenreihen wie Feuerwehr- oder Polizeiautos, Baufahrzeuge oder aus Fernsehserien oder Filmen bekannte Helden stehen vor allem bei jüngeren Kindern hoch im Kurs. Nicht selten bereichern sie das Spiel der Kleinen wie die Varianten von Mattel oder Dickie Toys mit Ton- und Lichteffekten. Für Bastler und Tüftler gibt es ferngesteuerte Autos nicht nur als vorgefertigte Ready-to-Drive- (RTD) beziehungsweise Ready-to-Run-Varianten (RTR), sondern auch als Modellbausatz. Das Zusammensetzen der einzelnen Teile ist nicht nur ein spannender Zeitvertreib, bei dem der Nachwuchs in die Funktionsweise des Autos eintauchen kann. Zugleich ermöglichen die Sets es auch, dem Fahrzeug eine individuelle Note zu geben, fördern die Geduld und Kreativität des Kindes. Tolles Plus der Bausätze: Geht doch einmal etwas kaputt, kann der Nachwuchs das Problem im Allgemeinen selbständig reparieren oder Teile austauschen.

5. Der Spielwert ferngesteuerter Autos

Unabhängig davon, ob sich Ihr Kind mit großer Mühe einen Parcours im Gelände anlegt oder kreativ tätig wird und eine Rennstrecke baut: Das Spiel mit den ferngesteuerten Fahrzeugen fördert verschiedene Kompetenzen. Da das Auto während der Fahrt immer wieder eine andere Richtung einschlägt, muss auch der Nachwuchs gedanklich ständig die Perspektive wechseln. Bewegt sich das Spielzeug auf ihn zu und will er nach rechts abbiegen, muss er nach links lenken und sich im Geist sofort auf die neue Position einstellen. Spielerisch werden so die Konzentrationsfähigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen geschult. Das Kind trainiert beim Steuern seine feinmotorischen Fertigkeiten und entwickelt ein Verständnis von Ursache und Wirkung. Bezieht man die begrenzte Fahrzeit der verschiedenen Automodelle ein, kann man auch in diesem Zusammenhang von einem Lerneffekt sprechen: Der Nachwuchs muss beim Fahren der RC-Autos mit begrenzten Ressourcen haushalten. Im gemeinsamen Spiel mit Freunden stellt das Kind zudem soziale Kompetenzen wie Team- oder Kompromissfähigkeit unter Beweis.

6. Ferngesteuerte Autos als Geschenk

Weihnachten, der nächste Geburtstag oder andere Feierlichkeiten sind eine tolle Gelegenheit, den Sprössling mit einem ferngesteuerten Auto zu erfreuen. Unabhängig von der Wahl des Modells haben wir ein paar praktische Tipps zusammengestellt damit das Geschenk zum echten Erfolg wird.

  • Behalten Sie die Jahreszeit im Blick. Überreichen Sie dem Nachwuchs im Winter lieber ein Fahrzeug, das für den Einsatz in der Wohnung konzipiert oder aber nicht nur outdoortauglich, sondern auch wasserfest ist. Ist das Paket ausgepackt, will das Kind schließlich gleich zur ersten Fahrt aufbrechen und sich nicht von Schnee oder Nässe ausbremsen lassen.
  • Prüfen Sie den Lieferumfang. Nur wenn wirklich alle notwendigen Teile vorhanden sind, kann der Spielspaß beginnen. Denken Sie daran, dass Sie Batterien für das Auto und die Fernbedienung eventuell extra besorgen müssen.
  • Führen Sie den ersten Test des Fahrzeugs selbst durch. Es wäre zu schade, ein nagelneues, aber defektes Präsent zu überreichen. Fährt das Produkt Ihrer Wahl mit Akkus, sollten Sie die kleinen Energielieferanten unbedingt aufladen, bevor Sie sich ans Einpacken Ihres Geschenks machen.