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Schaukeltiere

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    Schaukeltiere-Ratgeber: Schaukelspaß fürs Kinderzimmer

    Schaukeltiere sind Spielzeugklassiker, die Kinder seit Generationen immer wieder aufs Neue begeistern. Die gleichmäßige Bewegung stimuliert das Gleichgewichtszentrum im Ohr – das hat eine entspannende Wirkung auf den ganzen Körper. Bereits Babys zeigen eine Vorliebe fürs Schaukeln in jeder Form, sei es auf dem Arm, in der Wiege oder der Wippe. Erwachsene können das angenehme Gefühl in einem Schaukelstuhl erleben.

    Die ersten Schaukelpferde sind um das 17. Jahrhundert in den USA entstanden. Als ihre Vorläufer gelten sogenannte Räderpferde, die bereits in der Antike als Nachziehspielzeug oder zum Aufsitzen beliebt waren. Heute werden die schaukelnden Tiere in den verschiedensten Varianten angeboten. Kinder können zwischen Schneeleoparden, Zebras, Marienkäfern und vielem mehr wählen, Soundeffekte einschalten oder mit realistisch gestaltetem Zaumzeug spielen.

    Was die Modelle genau voneinander unterscheidet und für welche Altersklasse sie geeignet sind, erfährst du in unserem Ratgeber.

    1. Wie sind Schaukeltiere aufgebaut?

    Schaukeltiere gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien, doch das Prinzip dahinter funktioniert immer gleich: Das Gewicht ruht auf zwei gebogenen Kufen mit abgerundeten Kanten, die durch zwei Querstreben zusammengehalten werden. Verlagert die sitzende Person ihr Gewicht abwechselnd nach hinten und nach vorn, so werden die Kufen in eine schaukelnde Bewegung versetzt.

    1.1 Materialien und Formen

    1.1.1. Korpus

    Der Korpus eines Schaukeltieres wird meist aus Holz oder Kunststoff gefertigt.

    Holz

    Holz gehört zu den klassischen Materialien. Es ist robust und langlebig und hat eine natürliche Ausstrahlung. Oft wird ein Holzschaukelpferd noch an die nachfolgende Generation weitervererbt. Holz gilt als besonders umweltfreundlich, da sich der nachwachsende Rohstoff leicht verarbeiten und gut recyceln lässt.

    Schaukelpferde aus Holz haben meist zwei geschwungene Kufen, einen Sitz sowie Griffe zum Festhalten, die am Kopf des Tieres befestigt sind.

    Kunststoff

    Reittiere aus Kunststoff bestehen in der Regel aus Hartplastik. Die äußere Schale wird des Öfteren von einer innenliegenden Metallkonstruktion getragen. Die Gestaltung ist detailreich und hat oft eine fröhlich-bunte Farbgebung. Der Vorteil liegt in dem geringen Gewicht und den pflegeleichten Eigenschaften des Materials. Plastikschaukeltiere werden deshalb auch gerne für den mobilen Einsatz im Freien verwendet.

    Tipp: Wenn du dich für ein Kunststoffmodell entscheidest, dann solltest du darauf achten, dass das gesamte Tier aus einem Guss besteht und keine Kleinteile aufweist, die sich ablösen können.

    Grundsätzlich gilt: Aufgrund seines Gewichts hat Massivholz einen besonders festen Stand und bietet damit auch eine höhere Sicherheit im Vergleich zu Kunststoff.

    1.1.2. Bezugsstoffe

    Angesichts der vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten von Textilien, gibt es Bezüge in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Gewebe wie Kordsamt und Plüsch kommen wegen ihrer weichen, flauschigen Haptik gerne zum Einsatz. Daneben gibt es auch Bezugsstoffe aus Flachgewebe. Sie lassen sich dank ihrer zweidimensionalen Struktur mit dekorativen Motiven bedrucken. Details, wie zum Beispiel Sättel, Zügel oder Mähnen, aus Kunstleder, Leder, Textilbändern, Wolle und anderen Materialien ergänzen die Schaukeltierbezüge.

    Bei einigen Modellen lassen sich die Bezüge mithilfe von Reißverschlüssen oder Klettbändern abnehmen und in der Maschine waschen. Hinweise dazu findest du in den Herstellerangaben.

    2. Was macht den Spielspaß aus?

    Ein Schaukeltier regt die Fantasie an. Es kann viele verschiedene Rollen übernehmen und in die unterschiedlichsten Spiele miteinbezogen werden. Es lassen sich Geschichten damit erfinden und Abenteuer bestehen. Manchmal müssen die Spielgefährten auch Trost spenden. Kinder können mit ihnen durch einen Märchenwald reiten oder gegen gefährliche Drachen kämpfen. Geschichten, die ihnen vorgelesen wurden, lassen sich mit den Reittieren noch einmal durchleben.

    Noch dazu fordern sie Kinder auf einer körperlichen Ebene heraus: Durch die wiegende Bewegung werden das Rhythmusgefühl angesprochen, die Muskulatur stimuliert und der Gleichgewichtssinn trainiert. Es fällt ihnen leichter, sich an das gerade Sitzen zu gewöhnen und Bewegungen auszubalancieren.

    Das macht Schaukeltiere nicht nur zu liebenswerten Begleitern, sondern zu pädagogisch wertvollen Spielgeräten: Die Schaukelbewegung hat sowohl einen positiven Effekt auf die körperlichen Fähigkeiten als auch auf das Denken.

    3. Welches Schaukeltier für welches Alter?

    Sobald ein Kind sicher selbstständig sitzen kann, ist es möglich, ein Schaukelpferd auszuprobieren. Am besten zunächst mit der Unterstützung der Eltern.

    Für die Kleinsten sind gepolsterte Modelle aus Stoff oder Plüsch besonders gut geeignet, da sie den Kindern einen weichen Schutz zu allen Seiten bieten. Die Sitzschale ist meist vorgeformt, um in Kombination mit einem Sicherheitsgurt einen bestmöglichen Halt zu bieten.

    Wichtig sind außerdem:

    • eine geringe Sitzhöhe, damit ein selbstständiges Auf- und Absteigen erlernt werden kann
    • stabile Haltegriffe und eine breite Ablagefläche für die Füße?
    • ein Sicherheitsgurt, der kleine Schaukler an ihrem Platz hält?

    Die Marken Nattou und knorr-baby haben beispielsweise niedrige Modelle mit hoher Rückenlehne im Angebot, die kleinen Kindern einen guten Halt bieten. Der Sitz ist rundherum gepolstert und so bequem wie ein Sessel. Für größere Kinder ab drei Jahren ist entscheidend, dass sie genug Platz auf dem Spieltier haben. Sie sollten mit den Füßen auf den Boden reichen und gut auf den Sitz passen.

    Modelle, die mit Rädern anstelle von Kufen ausgestattet sind, werden erst ab einem Alter von vier Jahren empfohlen, da sie bereits einen hohen Grad an Geschicklichkeit erfordern. Ab diesem Alter werden zunehmend Schaukelpferde interessant, die mit realistischen Details überzeugen und individuell ausgestattet werden können. Abnehmbares Zaumzeug samt Sattel und Steigbügeln trägt dazu bei, dass sich Kinder noch besser in ihre Rolle hineinversetzen können.

    Tipp: In den Artikelbeschreibungen findest du nicht nur die Altersempfehlung des Herstellers, sondern auch Angaben zu den Maßen und dem maximalen Belastbarkeitsgewichts des Spielzeugs – wichtige Informationen, die dir bei der Auswahl helfen können.

    Altersempfehlung Aufbau

    Ab 10 Monaten

    mit Sitzschale, Haltegriffen, Sicherheitsgurt und Fußstützen

    Ab 2 Jahren

    mit Haltegriffen und Fußstützen

    Ab 4 Jahren

    Modelle mit Räder und detailreicher Gestaltung

    4. Welche Zusatzfunktionen gibt es?

    Zu den beliebten Zusatzfunktionen gehören wirklichkeitsgetreue Geräusche wie Wiehern oder Bellen. Schaukelpferde mit Sound, die auf Knopfdruck reagieren, geben dem Spiel noch eine zusätzliche Dimension. Manche Modelle lassen auch einfach eine beruhigende Melodie erklingen, die zu der sanften Schaukelbewegung passt. Das kann eine entspannende Wirkung auf kleine Kinder haben. Ob du dich jedoch für oder gegen einen Soundeffekt entscheidest, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

    Es gibt auch Hersteller, die kleine Handpuppen im abgestimmten Design entwerfen, die in das Schaukelspiel integriert werden können. Eltern bieten diese „kleinen Ableger“ die Möglichkeit, sich an dem Spiel zu beteiligen. Kinder können diese Handpuppen als Kuscheltier nutzen, wenn sie unterwegs sind und ihren großen Gefährten nicht mitnehmen können.

    Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch Modelle, die sich aus einem Holzrahmen und einem großen, abnehmbaren Plüschtier zusammensetzen. Sie können mal als Kuschel- und mal als Schaukeltier verwendet werden.

    5. Beliebte Marken

    Ob Plüschschäfchen oder Holzschaukelpferd – in unserem Sortiment findest du ein breites Angebot namhafter Hersteller. Hier möchten wir dir einige unserer beliebten Marken vorstellen.

    Nattou

    Die Marke Nattou hat sich auf niedliche Plüschversionen für die Allerkleinsten spezialisiert. Extraweich gepolsterte Sitze laden zum Kuscheln und Spielen ein. Mit seinem liebevoll gestalteten Design ist ein Modell von Nattou ein echter Blickfang. Abgerundete Kufen aus Massivholz unterstützen eine sanfte Schaukelbewegung, während stabile Holzgriffe und ein verstellbarer Sicherheitsgurt für ein entspanntes Sitzen sorgen. Empfohlen sind sie ab zehn Monaten bis zu einem Alter von drei Jahren. Das maximale Belastungsgewicht liegt bei 25 Kilogramm. Ob Schäfchen, Hündchen oder Esel, mit ihren niedlichen Gesichtern begeistern Nattou-Schaukeltiere Groß und Klein.

    CHIC 2000

    Der Hersteller CHIC 2000 ist für sein innovatives Design bekannt. Bei ihm findest du Schaukeltiere in unterschiedlichen Höhen. Für die Allerkleinsten sind Modelle zwischen 28 und 32 Zentimeter gedacht und für größere Kinder reicht die Auswahl von 42 bis 47 Zentimeter. Du kannst dich für klassische Holzschaukelpferdchen entscheiden, die durch ein kleines Sitzkissen ergänzt werden, oder weich gepolsterte Modelle aus Stoff oder Plüsch wählen. Es gibt kleine Westernhengste, die wiehern können, und Schaukelschäfchen, die sich so umbauen lassen, dass aus einem Babysitz ein Sitz für größere Kinder wird. Manche Modelle von CHIC 2000 setzen sich aus einem Gestell und einem Plüschtier zusammen, das zum Spielen und Kuscheln abgenommen werden kann.

    knorr-baby

    Schaukeltiere von knorr-baby sind putzig anzusehen. Mit ihrem knuffigen Design richten sie sich an Kinder zwischen zwölf und 24 Monaten. Ihre leuchtenden Farben und freundlichen Gesichter bringen Schwung ins Kinderzimmer. Manche Modelle sind mit Musik ausgestattet: Wird ein Knöpfchen gedrückt, so erklingt ein kleines Lied. Eine kuschelige Polsterung samt Sicherheitsgurt sorgt dafür, dass kleine Reiter bequem sitzen, wenn sie im Takt mitwippen. Stabile Kufen unterstützen das Schaukelvergnügen und machen die Konstruktion robust und langlebig. Eltern, die sich am Spiel beteiligen möchten, können ein Reittier mit integrierter Handpuppe wählen. Dieses 2-in-1-Prinzip ist bei Jungen und Mädchen gleichermaßen beliebt.

    Heunec

    Die Plüschspielwarenfabrik aus Neustadt wurde bereits 1891 gegründet. Im Mittelpunkt der Marke Heunec stehen hochwertige, kuschelweiche Materialien und ein unverkennbares, ausdrucksstarkes Design. Jedes Schaukeltier wird liebevoll gestaltet und ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Dabei legt die Marke Wert auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Heunec-Schaukeltiere sind in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen erhältlich. Neben klassischen Schaukelpferdchen finden sich auch ausgefallene Formen, wie Autos, Enten, Drachen oder Dinos, sowie Varianten mit eingebauten Soundmodulen. Modelle für die Kleinkinder ab zwölf Monaten sind mit einer integrierten Sitzschale ausgestattet, die Sicherheit beim Schaukeln bietet. Alle Kufen bestehen aus FSC-zertifiziertem Holz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

    6. Tipps für die Reinigung und Pflege

    Schaukeltiere sollten in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wie das am besten geht, erfährst du hier:

    Reinigung von Holzoberflächen

    Holzmodelle werden einfach mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch abgewischt. Ist der Glanz mit der Zeit etwas verloren gegangen, so lässt sich die Oberfläche mit einer schonenden Holzpolitur wieder auffrischen. Verzichte auf aggressive Reinigungsmittel und starke Desinfektionsmittel, die dem Holz schaden können. Durch die enthaltenen Gerbsäuren wirkt Holz von Natur aus antibakteriell.

    Reinigung von Bezügen

    Zunächst solltest du prüfen, ob sich der Bezug abnehmen lässt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kannst du den Bezug nur mit einem Staubsauger absaugen. Verwende dazu einen Aufsatz, der für Polstermöbel gedacht ist. Möglich ist auch die Verwendung eines schonenden Teppichreinigers.

    Lässt sich der Überzug abnehmen, dann kann er in den meisten Fällen (bitte Herstellerangaben beachten) einfach in die Waschmaschine gegeben werden. Drehe den Stoff auf links und verwende einen Wäschebeutel. Anschließend stellst du ein Schonprogramm für empfindliche Oberbekleidung ein und gibst ein wenig Feinwaschmittel in die Maschine. Wenn du unsicher bist, ob sich das Material für die Waschmaschine eignet, kannst du den Stoff natürlich auch auf der Hand waschen.

    Lasse den Bezug anschließend liegend an der frischen Luft trocknen. Erst wenn das Material richtig durchgetrocknet ist, sollte er wieder übergezogen werden.

    Reinigung von Kunststoffoberflächen

    Plastikoberflächen überzeugen mit pflegeleichten Eigenschaften. Sie lassen sich mit einem weichen Schwamm, milder Seife und reichlich Wasser unkompliziert reinigen.