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Fahrradhelme

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Kinderfahrradhelm-Ratgeber: Sicherheit im Straßenverkehr

Inhaltsverzeichnis

Ob mit Fahrrad, Laufrad oder Roller - sobald ein Kind draußen mit einem Fahrzeug unterwegs ist, benötigt es einen Helm. Dabei spielt es keine Rolle, ob es selbst fährt oder im Kindersitz auf dem elterlichen Fahrrad mit von der Partie ist. Doch auch der teuerste Helm nützt nichts, wenn er nicht passt, schlecht sitzt, Druckstellen verursacht oder einfach unangenehm zu tragen ist. 

Ärgerlich ist auch, wenn der Kopfschutz dem Kind nicht gefällt und es ihn deswegen nicht aufsetzen möchte. Diese Situationen lassen sich fast gänzlich vermeiden, wenn man sich beim Kauf des Kinderhelms für das ideale Exemplar entscheidet.

Mit unserem Fahrradhelm-Ratgeber möchten wir Ihnen dabei helfen, einen Überblick über dieses wichtige Thema zu gewinnen. Erfahren Sie, auf welche Details zu achten ist, um ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten.

1. Wie finde ich den richtigen Kinderfahrradhelm?

Ab einem Alter von etwa 1,5 Jahren kann Ihr Kind im Fahrradanhänger oder auf dem Fahrradsitz zum Radeln mitgenommen werden. Damit startet auch die Suche nach dem passenden Fahrradhelm für Ihr Kind.

Bei der Auswahl eines Kinderfahrradhelms ist eine ausgiebige Anprobe unabdingbar. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

1.1 Größe und Sitz

Um die richtige Größe zu ermitteln, messen Sie den Kopfumfang Ihres Kindes. Liegt Ihnen dann ein Helm in der passenden Größe vor, folgt sogleich die Anprobe: Setzen Sie Ihrem Kind den Helm waagerecht auf. Am Hinterkopf sollte sich ein Verstellsystem befinden, mit dem Sie die Weite des im Inneren angebrachten Kopfbandes ganz einfach regulieren können. Justieren Sie die Weite der Kopfgrößenanpassung so, dass der Helm fest sitzt. Wichtig ist dabei, dass er nicht drückt.

Nun folgt der Schütteltest: Ihr Kind darf mal so richtig kräftig mit dem Kopf hin- und herwackeln. Der Helm besteht den Test, wenn er aufgesetzt und in der Weite justiert, jedoch noch ohne geschlossenes Gurtband auf dem Kopf sitzen bleibt. Ist die Größe angemessen und wurde die Passform justiert, kann das Gurtband unter dem Kinn geschlossen und ebenfalls in der Länge angepasst werden. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Gurt fest sitzt, ohne dabei zu drücken.

1.2 Die optimale Form

Bei der Form des Helms kommt es auf den gewünschten Nutzungsbereich an. Ist der Fahrradhelm für ein Kleinkind gedacht, das auf dem Rad eines Elternteils im Kindersitz mitfährt, dann sollte der Fahrradhelm am Hinterkopf abgeflacht sein. Grund dafür ist, dass der Kopf des Kindes auf diese Weise ganz bequem an der Rückenlehne des Kindersitzes ruhen kann. Sportlichere Kinderhelme laufen sowohl vorne als auch am Hinterkopf leicht spitz zu und haben somit eine aerodynamischere Form. Vorne sind sie oft mit einem Visier ausgestattet, das sich eventuell sogar abnehmen lässt. Diese Modelle eignen sich für ältere Kinder, die das Fahrradfahren als Hobby liebgewonnen haben und denen der sportliche Stil gefällt.

1.3 Zusätzliche Sicherheit

Gerade Kinderhelme sind häufig mit zusätzlichen Elementen zur Steigerung der Sicherheit ausgestattet. Ein auffälliges Rücklicht zieht in der Dunkelheit alle Aufmerksamkeit auf sich und ist eine wirklich sinnvolle Ergänzung. Auch Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit auf der Straße und signalisieren den anderen Verkehrsteilnehmern: „Achtung, hier fahre ich!“. Im Idealfall werden diese Sichtbarkeitselemente am Helm noch durch reflektierende Kleidung und blinkende Accessoires ergänzt.

Das GS-Siegel

Auch bei Kinderhelmen lässt sich geprüfte Sicherheit am GS-Siegel erkennen. Es steht für die Erfüllung der Sicherheitsansprüche, wie sie im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz festgehalten sind. Um das Siegel erhalten zu können, muss das Produkt diese Prüfung alle fünf Jahre aufs Neue bestehen. Durchgeführt werden die Tests von unabhängigen Institutionen. Verfügt der ausgesuchte Helm über das GS-Siegel, so ist garantiert, dass er als Kinderprodukt sicher ist.

1.4 Bequem soll er sein

Ist der Fahrradhelm sehr unbequem oder gibt es drückende Stellen, so wird Ihr Kind ihn nur sehr ungerne tragen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich beim Kauf zu vergewissern, dass der Kinderfahrradhelm nicht nur fest, sondern auch komfortabel sitzt. Er sollte außerdem nicht zu schwer sein. Achten Sie also beim Kauf eines Kinderhelms auch auf das Gewicht. Neben dem verstellbaren Kopfband sorgen auch herausnehmbare Polster für eine optimale Passform und verbesserten Komfort. Im Idealfall sind diese Polster waschbar. Auch die Gurtbänder, die unter dem Kinn geschlossen werden, sind meist mit Polstern versehen. Bei manchen Kinderhelm-Modellen sorgt ein Kinnschutz für zusätzliche Sicherheit und Komfort.

Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem sorgt vor allem an warmen Tagen zusätzlich für optimalen Tragekomfort. Durch Öffnungen im vorderen Kopfbereich kann Luft ein-, durch weitere Öffnungen am Ober- und Hinterkopf wieder austreten. Auf diese Weise entsteht ein gleichmäßig kühlender und erfrischender Luftstrom.Bei manchen Helmen sind die Belüftungslöcher sogar mit Insektenschutznetzen ausgestattet. Auch dieses Detail ist äußerst sinnvoll und kommt den kleinen Radlern besonders bei Fahrten in der Natur zugute.

1.5 Ein Helm, der gefällt, wird gerne getragen

Der gestalterische Aspekt erscheint auf den ersten Blick eher zweit- oder sogar drittrangig. Ein Helm muss nicht gut aussehen, sondern schützen! Das ist natürlich völlig richtig und man wäre sehr schlecht damit beraten, einen Kinderhelm nur nach der Optik auszusuchen.

Eltern sollten jedoch bedenken, dass ein Helm umso lieber getragen wird, je besser er der Trägerin oder dem Träger gefällt. Das Angebot an hübschen und sportlichen Fahrradhelmen für Mädchen und Jungen ist groß. Haben Sie also ein Modell gefunden, bei dem alle Sicherheitsansprüche erfüllt werden und mit dem Sie voll und ganz zufrieden sind, dann lassen Sie doch einfach Ihr Kind Farbe und Muster auswählen.

Wenn zwei unterschiedliche Helme gleichermaßen für Sie in Frage kommen, freut sich das Kind über die Gelegenheit, bei seinem Kopfschutz die endgültige Entscheidung treffen zu dürfen. So ist es später umso motivierter, den eigenständig ausgesuchten Helm beim Radfahren auch zu tragen und stolz zu präsentieren.

2. Material, Haltbarkeit und Pflege

Qualitativ hochwertige Fahrradhelme bestehen heutzutage aus einer Hardshell-Außenschicht und einer Hartschaum-Innenschicht, welche bei der Herstellung im anspruchsvollen In-Mold-Verfahren miteinander verschweißt werden. Durch diese Technologie entsteht eine vollständige Verbindung beider Teile und somit eine sehr robuste Helmstruktur. Bei äußerer Einwirkung gewährleistet die In-Mold-Technologie eine höhere Widerstandskraft.

Punktuell miteinander verklebte Helmteile können eine solche Stabilität leider nicht bieten. Außerdem sind Fahrradhelme, die mit In-Mold-Technologie hergestellt wurden, langlebiger und haben meist ein geringeres Gewicht.

Beim Kauf eines Kinderhelms sollte dennoch immer das Herstellungsdatum beachtet werden. Der Grund dafür ist einleuchtend: Auch die hochwertigsten Materialien altern mit der Zeit und fangen an, nachzugeben. Deshalb wird empfohlen, einen Helm nach etwa 3-5 Jahren durch ein neues Exemplar zu ersetzen, selbst wenn die Größe noch ausreichend wäre.

Zudem muss festgehalten werden, dass ein Helm grundsätzlich nur beim Fahren getragen werden sollte. Dort bietet er optimalen Schutz, während er beim Spielen sogar eine Gefahrenquelle darstellen kann. Ist man beim Spielplatz angekommen, sollte der Helm also sofort abgelegt werden.

Muss der Helm einmal gesäubert werden, eignet sich ein leicht angefeuchtetes, weiches Tuch. Besonders praktisch ist es, wenn sich die Polster im Inneren des Fahrradhelms herausnehmen und waschen lassen.

3. Zusammenfassung aller wichtigen Punkte

  • Die Größe des Helms stimmt
  • Die Anpassung ist durch das innere Kopfband leicht vorzunehmen
  • Der Helm hat den Schütteltest bestanden
  • Das Gurtband lässt sich gut justieren
  • Die Form des Helms entspricht unserem Bedarf
  • Ein Rücklicht und/oder Reflektoren sorgen für gute Sichtbarkeit
  • Das GS-Siegel ist vorhanden.
  • Der Helm ist nicht zu schwer
  • Abnehmbare Polster erhöhen den Komfort und verbessern den Sitz
  • Belüftungsöffnungen sorgen für eine gute Luftzirkulation
  • Design und Farbe gefallen meinem Kind
  • Der Helm wurde mit der In-Mold-Technologie hergestellt
  • Das Herstellungsdatum liegt nicht allzu weit zurück

4. Beliebte Kinderhelm-Marken

uvex ist nicht nur begeisterten Skifahrern und Snowboardern ein Begriff. Auch die Konzeption und Konstruktion von Fahrradhelmen wird bei der Firma uvex stetig verbessert. Das Sortiment reicht von Modellen im kindlichen Design bis hin zu Helmen im schlichten und coolen Look.

Die Firma KED Helmsysteme schützt die Köpfe von Radlern und Reitern gleichermaßen mit Qualität Made in Germany. Sie können den Profis in Sachen Helmtechnologie voll und ganz vertrauen, wenn es um die Sicherheit Ihres Kindes geht.

Um nahezu alle Aspekte rund um das Thema Sicherheit kümmert sich ABUS. So gehört die Traditionsfirma auch zu den Vorreitern im Bereich Fahrradhelme. Viele Erwachsene wissen um die Qualität ihrer Produkte und nutzen selbst einen Helm dieser bewährten Marke. Für Kinder bietet ABUS sowohl Helme im abgerundeten Format als auch sportive Modelle.

Ob ein Fahrradhelm für Mädchen oder ein Fahrradhelm für Jungen: All diese Marken bieten sichere und attraktive Modelle, die kleine Radler schützen.