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Laufrad

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Laufrad-Ratgeber: So finden Sie das passende Laufrad für Ihr Kind

Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ein Laufrad für Ihr Kind zu kaufen, haben Sie sich wahrscheinlich bereits die eine oder andere Frage gestellt:

  • Ab wann kann mein Kind Laufrad fahren?
  • Wähle ich ein Kinderlaufrad aus Holz oder doch lieber eines aus Metall oder Kunststoff?
  • Wie finde ich die richtige Größe?
  • Und was muss ich generell für die Sicherheit beachten?

Wir möchten Ihnen diese und weitere Fragen im folgenden Ratgeber beantworten. Daher haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt, damit Sie das passende Laufrad für Ihr Kind auswählen können.

1. Vorteile und Nutzen von Laufrädern

Laufräder sind eine tolle Möglichkeit für aktive Kinder, um ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen. Sie vereinen Spiel mit Bewegung, trainieren den Gleichgewichtssinn und die Koordination. Das Fahren mit dem Kinderlaufrad bereitet Kinder spielerisch auf das spätere Fahrradfahren vor.

Viele Kinder machen mit dem Laufradfahren noch einmal einen Schub in ihrer motorischen und mentalen Entwicklung. Ihr Kind lernt, eigene Bewegungsabläufe besser zu verstehen, und gewinnt an Reaktionsfähigkeit und motorischer Sicherheit. Gleichzeitig bekommt es beim Fahren auf dem Laufrad mehr Selbstständigkeit und Selbstsicherheit.

Beim Fahren auf dem Laufrad wird die Körperbeherrschung geschult und Ihr Kind lernt, rechtzeitig zu bremsen und auszuweichen. Kinder, die Laufrad fahren, können später, wenn sie das Fahrradfahren lernen, oftmals auf Stützräder verzichten, weil bei ihnen der Gleichgewichtssinn schon gut ausgebildet ist.

2. Ab wann können Kinder mit dem Laufrad fahren?

Ab wann ein Kind mit dem Laufradfahren beginnen kann, hängt ganz von der individuellen Entwicklungsstufe des Kindes ab. Laufräder werden bereits für Kinder ab einem Jahr angeboten . Ein sogenanntes Lauflernrad hat vier statt zwei Räder und steht von selbst stabil. Es kann bereits von Kindern genutzt werden, die gerade erst das Laufen gelernt haben. Tatsächlich beginnen die meisten Kinder allerdings im Alter von 2 bis 3 Jahren mit dem Laufradfahren.

Viel mehr als auf das Alter kommt es auf die individuellen Voraussetzungen des Kindes an. Es ist so weit, wenn das Kind selbst bereit ist und sich auf das Laufradfahren freut. Das Kind muss sicher laufen und stehen können und es muss kräftig genug sein, das Laufrad selbst zu halten. Eine gewisse Koordination und Kontrolle von Bewegungsabläufen müssen vorhanden sein, damit das Kind nicht überfordert wird. Außerdem ist eine ausreichende Körpergröße und Schrittlänge wichtig, damit Ihr Kind sicher auf dem Laufrad sitzen kann und sich mit den Füßen vom Boden abstoßen kann. Dafür ist es wichtig, dass man ein Modell auswählt, das der Größe und der Entwicklungsstufe des Kindes entspricht.

Wie Sie die richtige Größe bestimmen und das passende Laufrad für Ihr Kind auswählen, erläutern wir im folgenden Kapitel.

3. Die richtige Größe des Laufrads ermitteln

Laufräder unterscheiden sich dahingehend, welche Größe ihre Reifen haben. Die gängigsten Modelle sind das Laufrad 10-Zoll sowie das Laufrad 12-Zoll. Ein Laufrad 10-Zoll eignet sich für Kinder von 85 bis 90 cm Körpergröße und ein Laufrad 12-Zoll für Kinder ab 90 cm Körpergröße.

Um das passende Laufrad für Ihr Kind auszuwählen, sind zwei Faktoren wichtig: die Körpergröße des Kindes und seine Schrittlänge. Das Kind muss groß genug sein, um das Laufrad sicher führen zu können. Die Schrittlänge Ihres Kindes gibt die Höhe des Sitzes vor und ist wichtig, damit das Kind, wenn es auf dem Laufrad sitzt, beide Füße auf dem Boden abstellen kann. Gemessen wird die Schrittlänge im Stehen vom Boden bis zum Schritt des Kindes.

Der gemessene Wert der Schrittlänge sollte mindestens 2 cm größer sein als die Höhe des Sattels, damit die Beine des Kindes im Sitzen nicht komplett durchgestreckt sind, sondern ganz leicht gebeugt.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über Schrittlängen und Sattelhöhen und liefert eine Orientierung, welche Laufräder sich für welches Alter eignen.

Alter des Kindes in Jahren Körpergröße (ca.) Schrittlänge (ca.) Sattelhöhe maximal

1-1,5

86 cm

33 cm

31 cm

1,5-2

92 cm

37 cm

35 cm

2-3

98 cm

40 cm

38 cm

Bei den meisten Laufrädern kann der Sitz in der Höhe verstellt werden. Als Orientierung dient die niedrigste einstellbare Sitzposition. Auf diese Weise kann das Laufrad mit dem Kind mitwachsen. Entsprechend sollte dann auch der Lenker verstellt werden können, damit die Proportion zwischen Sitz und Lenker richtig abgestimmt bleibt.

4. Das Laufrad richtig einstellen

Die richtige Höheneinstellung des Laufrads ist wichtig, um die Funktion und Sicherheit zu gewährleisten. Das Kind sitzt im Sattel, während es sich mit den Beinen vom Boden abstößt, um sich fortzubewegen. Ist der Sattel zu hoch eingestellt, können die Füße nicht den Boden berühren. Ist er zu niedrig eingestellt, hat das Kind Schwierigkeiten, sich kraftvoll abzustoßen. Die Höhe des Sitzes wird so eingestellt, dass das Kind den Boden mit den Füßen im Sitzen bequem erreicht und die Knie dabei leicht angewinkelt sind. Dann kann es sich am besten kräftig abstoßen und vorwärts bewegen.

Der Lenker wird so eingestellt, dass das Kind ihn komfortabel greifen kann und dabei aufrecht sitzt. Auch hier sind die Arme leicht angewinkelt und nicht durchgestreckt. Auf diese Weise hat Ihr Kind die optimale Kontrolle über den Lenker. Ist der Lenker zu niedrig eingestellt, beugt es sich nach vorne und verliert schnell den Blick geradeaus in Fahrtrichtung.

Die Sitzhöhe und die Höhe des Lenkers werden immer aufeinander abgestimmt, damit Ihr Kind stets aufrecht sitzt und sicher und bequem fahren kann. Es empfiehlt sich, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob die Einstellungen noch der aktuellen Körpergröße des Kindes entsprechen, und dann die Einstellungen entsprechend anzupassen.

Die Hersteller von Laufrädern geben in der Regel an, bis zu welchem Gewicht die Laufräder belastet werden können. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ein Rad wählen, dass etwas mehr aushält und dessen Belastbarkeit genügend Spielraum bietet. Das erhöht die Lebensdauer des Laufrads, weil es auch noch genutzt werden kann, wenn das Kind größer und schwerer ist. Auf diese Weise können auch größere Freunde einmal mit dem Laufrad fahren.

5. Ausstattungsmerkmale von Laufrädern

Rahmen

Der Rahmen des Laufrads kann entweder aus Metall, Holz oder Kunststoff bestehen. Ideal ist ein Rahmen mit einem tiefen Einstieg, der Ihrem Kind das Aufsteigen erleichtert. Bei einigen Modellen ist der Einstieg zusätzlich mit einem Trittbrett ausgestattet.

Lenker

Sicherheitsgriffe, die gepolstert und rutschfest sind, sorgen dafür, dass der Lenker stets fest und sicher in der Hand liegt. Seitliche Begrenzungen an den Lenkerenden helfen dabei, den Lenker gut festzuhalten.

Einige Laufradmodelle sind mit einer Lenkereinschlagsbegrenzung ausgestattet. Diese begrenzt den Spielraum des Lenkers, sodass er sich nicht um 360° drehen kann. Aus Sicht von Experten ist dieses Ausstattungsmerkmal vor allem für kleinere Kinder sinnvoll, die den Lenker noch nicht ganz selbstständig gerade führen können.

Sattel

Ist der Sattel höhenverstellbar, kann das Laufrad mit dem Kind mitwachsen und immer auf die richtige Größe eingestellt werden. Auf diese Weise kann Ihr Kind das gleiche Laufrad über mehrere Jahre nutzen. Neben der Höhenverstellbarkeit ist es wichtig, dass der Sattel gut gepolstert und ergonomisch geformt ist. Sitzt Ihr Kind bequem auf dem Sattel, hat es zum einen eine stabilere Sitzposition und kann zum anderen auch längere Strecken komfortabel zurücklegen.

Bereifung

Die meisten Laufräder haben eine Luftbereifung mit einer zusätzlichen Federung, um unebene Untergründe auszugleichen. Die mit Luft gefüllten Reifen sorgen für ein sanftes Fahrgefühl und bieten mit ihrem Profil guten Halt auf unterschiedlichsten Böden.

Laufräder mit Vollgummibereifung sind weniger anfällig für Pannen, dafür aber auch nicht so weich gefedert und eignen sich daher am besten für glatte Untergründe mit wenigen Unebenheiten und für die Verwendung in der Wohnung.

Bremsen

Eine Bremse am Laufrad wird für die ganz jungen Laufradeinsteiger nicht benötigt, weil diese noch nicht die nötige Koordination haben. Außerdem fehlt den Kleinen die Kraft, um den Bremshebel zu bedienen. Sie stoppen das Laufrad am besten mit den Füßen. Eine Bremse am Laufrad ist sinnvoll für Kinder ab etwa 3 Jahren, die Sie langsam an das Fahrradfahren heranführen wollen. Sie können am Laufrad auf sichere Weise an die Bedienung der Bremse gewöhnt werden, ohne sich gleich vollständig auf sie verlassen zu müssen.

Ständer

Auch ein Seitenständer kann von den ganz Kleinen noch nicht benutzt werden. Es ist später aber sehr praktisch, wenn das Laufrad bereits mit einem Ständer ausgestattet ist. So kann es aufrecht hingestellt und geparkt werden, wird vor Kratzern bewahrt und bleibt lange schön. Mit einem Ständer können Kinder am Laufrad sehr gut das Abstellen üben, was für das spätere Fahrradfahren durchaus von Vorteil ist.

6. Laufräder aus Holz

Laufräder aus Holz sind nicht nur aufgrund ihres besonderen und fast schon nostalgisch anmutenden Designs sehr beliebt. Holz ist ein nachwachsender und ökologischer Rohstoff. Damit auch Laufräder aus Holz lange halten, werden diese mit einem strapazierfähigen Lack versehen. Kleine Kratzer an ihnen können Sie auch ganz leicht selbst ausbessern – so hat Ihr Kind länger Freude an seinem Laufrad. Da Holz ein lebendiges Material ist und „weiterarbeitet“, sollten die Schrauben am Holzlaufrad regelmäßig auf ihren festen Sitz geprüft und festgezogen werden.

Die Holzlaufräder der Marke Kiddimoto sind beispielsweise bei unseren Kundinnen und Kunden sehr beliebt.

Kiddimoto

Das klassische Holzlaufrad ist das Aushängeschild des Traditionsunternehmens Kiddimoto, das seine Kinderlaufräder im britischen Somerset fertigt. Die Marke hat für ihre Produkte bereits einige Preise und Auszeichnungen erhalten. Die Firma hat als Ein-Mann-Betrieb angefangen und ist über die Jahre zu einem global agierenden Unternehmen herangewachsen. Der Erfolg von Kiddimoto spricht für sich. Außergewöhnlich coole Designs und die hervorragende Stabilität der Laufräder machen Kiddimoto so besonders.

7. Laufräder aus Metall

Laufräder aus Metall begeistern mit ihrer sportlichen und modernen Optik. Die Stahlrohrrahmen können auf unterschiedliche Weise beschichtet und lackiert sein und so gibt es die Metalllaufräder in allen erdenklichen bunten Farben. Viele Laufräder aus Metall sind mit einem tiefen Einstieg und einem Trittbrett ausgestattet, auf dem die Füße abgestellt werden können. Laufräder aus Metall ähneln optisch modernen Fahrrädern und können auch eine ähnliche Ausstattung mitbringen: Es gibt Laufräder mit Vorderbremsen, Seitenständer, Reflektoren und Klingel. Die Laufräder aus Metall der Marken Puky und Hudora sind bei unseren Kunden besonders beliebt.

PUKY

Puky

PUKY steht seit vielen Jahren für einzigartige Sicherheit bei Kinderfahrzeugen und für Qualität „Made in Germany”. Die Traditionsmarke vertritt ein starkes Wertesystem, das sich in den Produkten widerspiegelt. Laufräder von PUKY sind auf die Entwicklungsphasen der Kinder abgestimmt und in drei verschiedenen Modellgrößen erhältlich. Die Laufräder aus Metall sind farbenfroh und kindgerecht gestaltet. Dank der hohen Haltbarkeit und des Ersatzteilservices hat Ihr Kind jahrelangen Spaß an den Laufrädern.

Hudora

Hudora

Hudora fertigt Laufräder und andere Fahrzeuge für Kinder und bietet dabei hochwertige Produkte zu günstigen Preisen. Die Marke wird seit 100 Jahren als Familienunternehmen geführt und stellt die Zufriedenheit seiner Kunden, vor allem junge Familien, in den Mittelpunkt. Ein Kinderlaufrad von Hudora bietet eine tolle Möglichkeit, um sich mit der ganzen Familie gemeinsam und mit Spaß aktiv zu bewegen. Hudora fertigt nach hohen Sicherheitsstandards und das Unternehmen arbeitet eng mit unabhängigen Prüfinstituten zusammen.

8. Laufräder aus Kunststoff

Laufräder aus Kunststoff sind besonders leicht und eignen sich so bereits für die ganz Kleinen. Die meisten Laufräder aus Kunststoff sind mit Vollgummibereifung ausgestattet und vor allem für die Verwendung in der Wohnung, auf Indoorspielplätzen oder auf ganz glattem Untergrund im Freien gedacht. Eine Vorstufe der Laufräder aus Kunststoff ist das Laufrad-Rutscherfahrzeug oder Lauflernrad mit 3 oder 4 Rädern. Auf ihnen kann Ihr Kind bereits ab 12 Monaten die ersten Schritte unternehmen und Balance üben. Dann ist es bis zum richtigen Laufrad gar nicht mehr weit.

9. Sicherheit

Für die Auswahl eines guten Laufrads für Ihr Kind spielen die Bauweise und Sicherheitsausstattung des Modells eine große Rolle. Ein hochwertiges Laufrad verfügt über das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit. Hochwertige Laufräder sind aus solidem Material gefertigt und verfügen über eine stabile Bauweise. Kunststoffräder von hoher Qualität weisen eine glatte Oberfläche ohne scharfe Kanten und Gussgrate auf. Wenn vor der ersten Fahrt alle Schrauben festgezogen sind und das Laufrad auf die Größe des Kindes eingestellt ist, kann die sichere Fahrt losgehen.

Besonders sicher ist Ihr Kind mit einem Helm ausgestattet. Er schützt den Kopf und gewöhnt Ihr Kind an das selbstverständliche Tragen eines Fahrradhelms. Falls es besonders rasant wird, bieten Knie- und Ellenbogenschoner zusätzlichen Schutz.

Laufräder können mit Reflektoren ausgestattet werden, die für erhöhte Sichtbarkeit sorgen. Eine sichere Fahrumgebung fernab vom Straßenverkehr ist vor allem für Kinder wichtig, die gerade ihre ersten Erfahrungen mit dem Laufrad machen. Dafür bieten sich Spielplätze an, auf denen erst einmal ganz in Ruhe geübt werden kann . Zusätzliches und praktisches Zubehör für Laufräder wie ein Tragegurt, der einfach über die Schulter gehängt wird und den Transport erleichtert sowie ein Lenkerkorb, um zusätzliches Spielzeug zu verstauen, können ebenfalls erworben werden.