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Schlittschuhe

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Schlittschuh-Ratgeber: So finden Sie das passende Modell für Ihr Kind

Inhaltsverzeichnis

Schlittschuhlaufen ist ein großer Winterspaß. Es fördert die Koordination, stärkt die Muskulatur und kann sowohl im Team als auch einzeln ausgeübt werden. Wenn sich Ihr Kind für Eishockey begeistert, braucht es allerdings ein anderes Paar Schlittschuhe, als wenn es im Verein Eiskunstlaufen üben würde.

Mit unserem Ratgeber möchten wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Schlittschuhmodelle geben. Sie erfahren, wodurch sich Eishockeyschlittschuhe von Eiskunstlaufschuhen unterscheiden, welche Vorteile Softboots bieten und was die Vorzüge der verschiedenen Verschlusssysteme sind. Mit diesen hilfreichen Informationen lässt sich leichter entscheiden, welches Schlittschuhpaar zu Ihrem Kind passt.

1. Welche Modelle gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle, die sich in die folgenden Kategorien einteilen lassen.

1.1 Schlittschuhe für die Freizeit

Zu den beliebtesten Eislaufschuhen für die Freizeit zählen bequeme Allroundschlittschuhe mit Softboot-Konstruktion. Softboots sind ähnlich wie Inlineskates aufgebaut. Das Obermaterial ist robust und flexibel zugleich. Der Schaftrand ist weich gepolstert und im Bereich der Achillessehne etwas abgesenkt. Durch ein Schnellschnürsystem, das eine Kombination aus Schnürung, Rasterschnalle und Velcro-Verschluss bietet, lassen sich die Boots individuell einstellen und gut an den Fuß anpassen.

Viele Allroundschlittschuhe sind mit Eishockeykufen ausgestattet. Diese etwa 3 mm dicken Stahlkufen haben keine Zacken. Damit unterscheiden sie sich deutlich von den Kufen, die zum Eiskunstlaufen verwendet werden.

1.2 Schlittschuhe für Eiskunstlauf

Kinder, die sich für Eiskunstlauf begeistern und Spaß an kunstvollen Figuren haben, werden sich für klassische Kunstlaufschuhe entscheiden. Hier sind die Kufen etwas länger als der Schuh. Dadurch ist es möglich, sich weiter zurücklehnen, ohne nach hinten zu kippen. Die Kufen liegen gerade auf und haben Zacken an der Spitze. Diese Zacken ermöglichen es, Pirouetten, Sprünge und andere eindrucksvolle Tricks auf dem Eis zu vollführen. Zum Bremsen sind sie nicht gedacht.

Schlittschuhe für Mädchen und Schlittschuhe für Jungen, die sich zum Eiskunstlauf eignen, haben traditionell eine weiße Farbe und sind aus Leder oder Kunstleder gefertigt. Es gibt aber auch Modelle, die ganz in Schwarz gehalten sind. Ihre Form erinnert an hohe Schnürstiefeletten.

Wenn Ihr Kind im Verein Eiskunstlauf oder Eistanz trainiert, dann sind diese klassischen Modelle ein Muss. Aber auch für Anfänger und Hobbyläufer sind Eiskunstlaufschuhe sehr gut geeignet, da sie durch die längeren Kufen einen guten Stand gewährleisten.

1.3 Schlittschuhe für Eishockey

Eishockeyschlittschuhe haben etwas kürzere Kufen. Die Form der Kufen erinnert an ein Wiegemesser. Sie haben keine Zacken und enden hinten direkt unter dem Schuh. Dadurch liegen sie weniger lang auf als ein Kunstlaufschuh und ermöglichen einen besonders wendigen Lauf.

Hockeyschuhe haben einen nach hinten verlängerten Schaft, der den Läufer in eine etwas stärkere Vorlage bringt. Das kommt Anfängern entgegen, die oft zu aufrecht stehen und ihr Gewicht auf die Fersen verlagern.

Eishockey-Schlittschuhe für Kinder sind besonders für Jungen und Mädchen interessant, die im Verein trainieren. Aufgrund ihres sportlichen Designs werden sie aber auch gerne von Anfängern und Hobbysportlern getragen.

1.4 Schlittschuhe für Eisschnelllauf

Eisschnelllaufschuhe haben besonders lange Kufen. Der Schaft reicht meist knapp bis über den Knöchel. Mit Eisschnelllaufschuhen kann sich der Läufer wunderbar leicht vom Eis abstoßen und spielend hohe Geschwindigkeiten erreichen.

Zu den Profimodellen zählen sogenannte Klappschlittschuhe. Diese Klappschlittschuhe werden mit beweglichen Kufen angeboten. Die Ferse des Schuhs ist hier nicht fest mit den Kufen verbunden, sondern mit einem Federmechanismus ausgestattet, der ein Klappen der Kufen zulässt. Auf diese Weise wird eine längere Kontaktzeit zwischen Eis und Kufen erreicht, was ein höheres Lauftempo ermöglicht.

2. Worauf muss ich beim Kauf von Schlittschuhen für Kinder achten?

Ob Allround-, Kunstlauf-, Hockey- oder Eisschnelllaufschuh – welches Modell zu Ihrem Kind passt, ist letztlich eine Frage der sportlichen Anforderung, der persönlichen Vorliebe und des eigenen Budgets. Es gibt jedoch noch ein paar andere Punkte, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung im Kopf behalten sollten:

2.1 Passform, Verschlüsse und Materialien

Passform

  • Damit Ihr Kind mit Spaß bei der Sache bleibt, ist es besonders wichtig, von Anfang an auf eine optimale Passform zu achten.
  • Ein perfekt sitzender Kinderschlittschuh muss dem Fuß einen festen Halt geben, darf ihn aber nicht einschnüren. Das Material muss stabil und gleichzeitig nachgiebig genug sein, um einen hohen Tragekomfort zu garantieren.
  • Das Innenfutter und die Polsterung dürfen keine störende Nähte oder Unebenheiten haben und müssen überall angenehm aufliegen. Wenn der Schuh Falten an den Knöcheln wirft, passt er nicht.
  • Lassen Sie Ihr Kind den Schlittschuh mit einem gewöhnlichen Paar Sportsocken anprobieren. Schuhe zum Hineinwachsen zu kaufen und mehrere Paar Socken übereinander zu ziehen, ist nicht sinnvoll. Wenn der Schaft zu weich gepolstert ist, kann er keinen festen Halt mehr bieten. Der Fuß wackelt im Schuh und die Bewegungen des Schlittschuhläufers werden ungenau auf die Kufen übertragen.
  • Friert Ihr Kind leicht an den Füßen, dann kann eine isolierende Alu-Einlegesohle Abhilfe schaffen.

 

Verschlüsse

Um schon kleinen Kindern das selbstständige Öffnen und Schließen ihrer Schlittschuhe zu ermöglichen, verzichten viele Hersteller auf Schnürsenkel und setzen stattdessen auf Schnellschnürsysteme. Schnallen und verstellbare Klettriemen sind wesentlich einfacher zu bedienen als Schnürsenkel, die mühsam eingehakt werden müssen. Allerdings kann es passieren, dass der Schuh nicht fest genug am Bein sitzt. Deshalb sollten Eltern immer den Sitz des Schuhs nachkontrollieren.

Eishockey- und Eiskunstlaufschuhe sind traditionell mit Schnürsenkeln ausgestattet. Zwar ist das Schnüren etwas zeitaufwendiger, doch der Schlittschuh sitzt so auch besonders gut.

Materialien

Zu den klassischen Schlittschuhmaterialien gehören Leder und Kunstleder. Der Aufbau ist hier recht simpel. Der Schuh besteht aus einer Leder-/Kunstleder-Hülle, die idealerweise mit einer anatomisch geformten Verstärkung versehen ist. Dazu kommt eine robuste Schnürung, die von Metallösen gehalten wird. Innen ist der Schuh leicht gepolstert und hat eine textile Einlegesohle. Die Kufen bestehen in der Regel aus Stahl.

Moderne Softcase-Modelle sind etwas aufwendiger aufgebaut. Sie haben eine Kunststoffaußenschale und einen anatomisch geformten Innenschuh, der aus wärmeisolierenden und wasserabweisenden Materialien gefertigt ist. Schale und Innenschuh sind in den meisten Fällen größenverstellbar. Das Schnellschnürsystem besteht aus Schnürsenkeln, einem Velcro-Strap und Micro-Schnallen. Die Kufen sind aus Stahl gefertigt.

Profischuhe sind immer aus Leder, da sich Leder mit der Zeit dem Fuß anpasst. Allerdings sind sie zunächst auch wesentlich härter als Softcase-Modelle und müssen erst eingetragen werden. Auch der Preis ist deutlich höher. Es muss also immer abgewägt werden, wozu der Schuh eingesetzt werden soll.

Tipp: Ist der Schuh zu fest geschnürt, dann wird die Durchblutung der Füße beeinträchtigt. Bekommt Ihr Kind beim Eislaufen trotz der Bewegung schnell kalte Zehen, dann sollten Sie überprüfen, ob die Verschlüsse zu stramm eingestellt sind.

2.2 Funktionalität und Sicherheit

Zu den wichtigsten Aspekten eines robusten und sicheren Schlittschuhs gehört die Stabilität, die zwischen dem Schuh und der Kufe gegeben ist. Modelle, die im Sommer als Inlineskates funktionieren und im Winter als Schlittschuhe getragen werden, haben leider den Nachteil, dass sie oft sehr wackelig und damit für Anfänger ungeeignet sind.

Damit Ihr Kind sicher über das Eis gleiten kann, müssen die Kufen stets richtig geschärft sein. Im Zweifelsfall sollten Sie den Schliff vor dem ersten Einsatz auf dem Eis von einem professionellen Schleifservice überprüfen und gegebenenfalls nachschleifen lassen. Je nach Beanspruchung sollte so ein Nachschliff einmal im Jahr erfolgen.

Achten Sie auf Kinder-Schlittschuhmodelle, die mit dem anerkannten GS-Prüfzeichen des TÜV Rheinland ausgezeichnet sind. Dieses Siegel gibt Ihnen die Garantie, dass das Produkt die Qualitäts- und Sicherheitsstandards des deutschen Produktsicherheitsgesetzes (kurz ProdSG) erfüllt.

Da sich Stürze beim Schlittschuhlaufen nicht immer vermeiden lassen, sind feste Handschuhe auf dem Eis  besonders wichtig. Sie sollten jedoch nicht zu dick sein, damit die Finger beweglich bleiben.

Von Inlineskating-Schonern auf dem Eis ist abzuraten. Denn sie bestehen meist aus Hartplastikpolstern, die zusätzliche Rutschgefahr bergen. 

2.3 Kinderschlittschuhe mit Mitwachsfunktion

Die meisten Softboot-Modelle sind größenverstellbar. Sie haben eine Zehenkappe, die vor- oder zurückgeschoben werden kann. So lassen sich bis zu drei verschiedene Größen einstellen und die Schlittschuhe wachsen ganz einfach mit dem Kinderfuß mit. Das ist praktisch und spart Geld, denn es muss nicht in jeder Saison ein neues Paar Schlittschuhe gekauft werden.

Und so funktioniert's: Nehmen Sie sich am Anfang der Schlittschuhsaison ein paar Minuten Zeit, um die Eislaufschuhe an die aktuelle Fußgröße Ihres Kindes anzupassen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind festen Halt im Schuh findet und stabil stehen kann. Der Schuh sollte mit einer normalen Sportsocke optimal passen. Die Socken müssen faltenfrei sitzen und möglichst bis über den Schaftrand reichen.

Verstellbare Schlittschuhmodelle sind vor allem für Freizeitläufer ideal, die nur hin und wieder Schlittschuh laufen oder Sportarten wie Eishockey und Eiskunstlauf erst einmal kennenlernen möchten. Denn einen entscheidenden Nachteil haben sie: Die Kufen wachsen nicht mit. Sie haben immer die gleiche Länge und sind, je nach eingestellter Größe, entweder zu lang oder zu kurz. Zu kurze Kufen machen den Stand unsicher, während zu lange Kufen das Drehen und Übersetzen erschweren

2.4 Kufenschoner und anderes Zubehör

Die Kufen gehören zum wichtigsten Teil des Schlittschuhs. Wenn sie nicht richtig geschützt und gepflegt werden, sind sie schnell stumpf. Kufenschoner aus Gummi oder bruchsicherem PVC lassen sich ganz einfach an der Kufe befestigen. Sie sollten immer verwendet werden, sobald die Schlittschuhe kein Eis mehr unter der Kufe haben.

Mit Kufenschonern ist es möglich, auch über Rasen oder Asphalt zu laufen, ohne dass die Kufen der Kinderschlittschuhe beschädigt werden. Kufenschoner bieten außerdem einen guten Schutz, wenn die Schlittschuhe mit geschärften Kufen transportiert werden.

Zum Transport bieten sich auch praktische Schlittschuhtaschen an, die meist über einen Tragegriff und ein Zusatzfach verfügen. Bewährt hat sich ein dreieckiges Design, das Schlittschuhen und Schonern ausreichend Platz bietet.

3. Beliebte Marken

Zum Schluss wollen wir Ihnen noch zwei beliebte Marken vorstellen, die sich durch eine robuste Qualität, eine gute Verarbeitung und ein modernes Design bewährt haben.

K2

k2

Ganz gleich ob Ihr Kind ein echter Eisbahnrenner ist oder seine ersten Runden dreht – die Marke K2 bietet ein großes Angebot an Allroundschlittschuhen, die sich bestens zum Eislaufen eignen. Nicht umsonst gehört das Unternehmen zu den Weltmarktführern im Outdoorsport. Hier finden Sie durchdachte Produkte, die hohe Anforderungen an Design und Funktionalität erfüllen. Für die Produktion werden ausschließlich funktionale Materialien verwendet, die langlebig und strapazierfähig sind. Alle Schlittschuhe sind mit einem weichen Innenfutter ausgestattet, das wärmt und zugleich vollständig wasserabweisend ist. Innovationsgeist und technisches Know-how haben das amerikanische Unternehmen groß gemacht – mit einem K2 Schlittschuh können Sie und Ihr Kind davon profitieren.

Roces

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Roces ist ein italienisches Unternehmen, das sich bereits in den 1950er Jahren auf funktionale Schuhe für den (Winter-)Sport spezialisiert hat. Neben Schlittschuhen bietet das Unternehmen unter anderem Skischuhe, Inlineskates, Minicruisers und Skateboards an. Sicherheit, Verlässlichkeit und Komfort sind die Stichworte, die mit dem Namen Roces in Verbindung gebracht werden. Dank eines innovativen Designs  erfreuen sich Produkte von Roces weltweit großer Beliebtheit. Stets setzt das Unternehmen auf neuste Technologien, um sowohl Profi- als auch Hobbysportler mit einer optimalen Ausrüstung auszustatten. Bei Kindern sind Roces Schlittschuhe vor allem wegen ihrer trendigen Farben und coolen Prints beliebt. Eltern wissen insbesondere die funktionale Ausstattung zu schätzen.